Abend Lieder

Abendstern, Abendstern

LYRIC

Abendstern, Abendstern

Morgen & Abend Lieder (Seite 176)
Mel:
Gute Na¡t, Gute Na¡t

1.
Abendstern, Abendstern,

Wie betra¡t i¡ di¡ so gern.
Labe mi¡ im stillen Dunkel,
Bei dem liebli¡en Gefunkel
In der Nähe meine– Herrn,
Abendstern, Abendstern.

2.
Stille Pra¡t, Stille Pra¡t,

Diamantens¡mu¿ der Na¡t.
In dem feierli¡en Reigen,
Stehst du dort um still zu zeugen
Von der ewigen Liebe Ma¡t,
Stille Pra¡t, Stille Pra¡t,

3.
S¡ön und mild, s¡ön und mild

Tau¡t dort auf de– Monde– Bild
Und mein Bli¿ folgt seinen Bahnen
Während tief geheime– Ahnen,
Meine Seele Grund erfüllt,
S¡ön und mild, s¡ön und mild.

4.
Heimath–wehn, Heimath–wehn,

Säuselt von den ew’gen Höhn.
Du erqui¿st den Kampfe–müden,
Der si¡ sehnt zum ewigen Frieden,
In der Ruhe einzugehn,
Heimath–wehn, Heimath–wehn.

5.
Herrli¡keit, Herrli¡keit,

O wa– ist der kurze Streit.
Gegen jene ew’gen Freuden,
Au¡ da– s¡werste Pilgerleiden,
Ist ni¡t wert der Herrli¡keit.
Herrli¡keit, Herrli¡keit,.

6.
Dürft i¡ ziehn, dürft i¡ ziehn

Dürft i¡ je”t s¡on s¡auen Ihm
Der mi¡ liebt an dem i¡ glaube,
Und entfesselt von dem Staube.
In die ew’ge Heimath ziehn.
Dürft i¡ ziehn, dürft i¡ ziehn.

7.
Do¡ ganz still, do¡ ganz still,

Folg i¡ wie mein Jesu will.
E– genügt mir seine Gnade,
De– verborgnen Leben–pfade,
Enden an erwüns¡ten Ziel,
Do¡ ganz still, do¡ ganz still.

Amen.

1.
Abendstern, Abendstern,
Wie betracht ich dich so gern.
Labe mich im stillen Dunkel,
Bei dem lieblichen Gefunkel
In der Nähe meines Herrn,
Abendstern, Abendstern.

2.
Stille Pracht, Stille Pracht,
Diamanten=schmuck der Nacht.
In dem feierlichen Reigen,
Stehst du dort um still zu zeugen
Von der ewigen Liebe Macht,
Stille Pracht, Stille Pracht.

3.
Schön und mild, schön und mild
Taucht dort auf des Mondes Bild
Und mein Blick folgt seinen Bahnen
Während tief geheimes Ahnen,
Meine Seele Grund erfüllt,
Schön und mild, schön und mild.

4.
Heimatswehn, Heimatswehn,
Säuselt von den ew’gen Höhn.
Du erquickst den Kampfesmüden,
Der sich sehnt zum ew’gen Frieden,
In die Ruhe einzugehn,
Heimatswehn, Heimatswehn.

5.
Herrlichkeit, Herrlichkeit,
O was ist der kurze Streit.
Gegen jene ew’gen Freuden,
Auch das schwerste Pilgerleiden
Ist nicht wert der Herrlichkeit,
Herrlichkeit, Herrlichkeit.

6.
Dürft ich ziehn, dürft ich ziehn
Dürft ich jetzt schon schauen Ihm
Der mich liebt an dem ich glaube,
Und entfesselt von dem Staube.
In die ew’ge Heimat ziehn,
Dürft ich ziehn, dürft ich ziehn.

7.
Doch ganz still, doch ganz still,
Folg ich wie mein Jesu will.
Es genügt mit seine Gnade,
Des verborgnen Lebenspfade,
Enden an erwünschten Ziel,
Doch ganz still, doch ganz still.

Amen.

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DT

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