Neujahrs Lieder

Abermals ist eins dahin

LYRIC

Abermal– ist ein– dahin

Luthris¡ Gesangbu¡ (Lied 572)
Klaglieder 3:22 Die Güte de– Herrn ist, daß wir gar ni¡t au– sind; seine Barmherzigkeit hat no¡ kein Ende;
Mel: 75
Singen wir au– Herzen–grund

1. Abermal– ist ein– dahin
Von der Zeiten Anbeginn,
Abermal ist diese– Jahr,
Wie wir selber, wandelbar;
E– ist nunmehr alt und kalt;
Höret, wie die Zeitung bald
Von denn neuen Jahr ers¡allt.

2. Gott sei Lob! daß abermal–
Ein– dahin ist von der Zahl
Unsre Jahre, die wir seh’n
S¡neller al– der Rau¡ vergeh’n,
Da von uns’rer Pilgers¡aft
Wieder ein– ist hingerafft
Dur¡ so s¡neller Zeiten Kraft.

3. Herr! wie groß ist deine Güt’,
A¡, wie fromm ist dein Gemüth!
Hast du do¡ bei Tag und Na¡t
Diese– Jahr an un– geda¡t,
Da wir do¡ nur Staub und Kot,
Ni¡t– verdienet al– den Tod,
Ja sogar der Höllen Not.

4. Herr! dein Na¡tmahl, Tauf’ und Wort
Hast du no¡ an unserm Ort
Rein erhalten, und dazu
Den gewüns¡ten Fried’ und Ruh’
Un– so mildigli¡ bes¡ert;
Ja, wa– unser Herz begehrt,
Hast du rei¡li¡ un– gewährt.

5. Billig sagen wir dir Dank
Für die Kleidung, Spei–’ und Trank,
Für Gesundheit, Ehr’ und Gut.
Lob sei dir, daß au¡ die Glut,
No¡ da– Wasser, no¡ der Wind
Un–, die wir so sträfli¡ sind,
Ni¡t verderbt so gar ges¡wind.

6. Zwar du hast un– lassen sehn,
Wa– den Sündern muß ges¡eh’n,
Aber deine Güt’ und Treu’
War do¡ alle Morgen neu.
A¡! regier’ un– Herz und Sinn,
Daß wir je”t zum Anbeginn
Alle Bo–heit legen hin.

7. Gute Na¡t! vergang’ne– Jahr,
Sammt der Trübsal und Gefahr.
Gute Na¡t, du Sündenkleid!
De¿e mi¡, o Frömmigkeit!
Süßer Jesu–! führe mi¡
Zu dem Neuen gnädigli¡,
Daß i¡ lieb’ und lobe di¡.

1. Abermal– ist ein– dahin
Von der Zeiten Anbeginn,
Abermal ist diese– Jahr,
Wie wir selber, wandelbar;
E– ist nunmehr alt und kalt;
Höret, wie die Zeitung bald
Von dem neuen Jahr ers¡allt.

2. Gott sei Lob! daß abermal
Ein– dahin ist von der Zahl
Uns’rer Jahre, die wir seh’n
S¡neller al– der Rau¡ vergeh’n,
Da von uns’rer Pilgers¡aft
Wieder ein– ist hingerafft
Dur¡ so s¡neller Zeiten Kraft.

3. Herr! wie groß ist deine Güt’,
A¡, wie fromm ist dein Gemüth!
Hast du do¡ bei Tag und Na¡t
Diese– Jahr an un– geda¡t,
Da wir do¡ nur Staub und Koth,
Ni¡t– verdienet al– den Tod,
Ja sogar der Höllen Noth.

4. Herr! dein Na¡tmahl, Tauf’ und Wort
Hast du no¡ an unserm Ort
Rein erhalten, und dazu
Den gewüns¡ten Fried’ und Ruh’
Un– so mildigli¡ bes¡ert;
Ja, wa– unser Herz begehrt,
Hast du rei¡li¡ un– gewährt.

5. Billig sagen wir dir Dank
Für die Kleidung, Spei–’ und Trank,
Für Gesundheit, Ehr’ und Gut.
Lob sei dir, daß au¡ die Glut,
No¡ da– Wasser, no¡ der Wind,
Un– die wir so sträfli¡ sind,
Ni¡t verderbt so gar ges¡wind.

6. Zwar du hast un– lassen sehn,
Wa– den Sündern mus– ges¡eh’n,
Aber deine Güt’ und Treu’
War do¡ alle Morgen neu.
A¡! regier’ un– Herz und Sinn,
Daß wir je”t zum Anbeginn
Alle Bo–heit legen hin.

7. Gute Na¡t! vergang’ne– Jahr,
Sammt der Trübsal und Gefahr.
Gute Na¡t, du Sündenkleid!
De¿e mi¡, o Frömmigkeit!
Süßer Jesu–! führe mi¡
Zu dem Neuen gnädigli¡,
Daß i¡ lieb’ und lobe di¡.

1. Abermals ist eins dahin
Von der Zeiten Anbeginn,
Abermal ist dieses Jahr,
Wie wir selber, wandelbar;
Es ist nunmehr alt und kalt;
Höret, wie die Zeitung bald
Von dem neuen Jahr erschallt.

2. Gott sei Lob! dass abermal
Eins dahin ist von der Zahl
Uns’rer Jahre, die wir seh’n
Schneller als der Rauch vergeh’n,
Da von uns’rer Pilgerschaft
Wieder eins ist hingerafft
Durch so schneller Zeiten Kraft.

3. Herr! wie gross ist deine Güt’,
Ach, wie fromm ist dein Gemüth!
Hast du doch bei Tag und Nacht
Dieses Jahr an uns gedacht,
Da wir doch nur Staub und Koth,
Nichts verdienet als den Tod,
Ja sogar der Höllen Noth.

4. Herr! dein Nachtmahl, Tauf’ und Wort
Hast du noch an unserm Ort
Rein erhalten, und dazu
Den gewünschten Fried’ und Ruh’
Uns so mildiglich beschert;
Ja, was unser Herz begehrt,
Hast du reichlich uns gewährt.

5. Billig sagen wir dir Dank
Für die Kleidung, Speis’ und Trank,
Für Gesundheit, Ehr’ und Gut.
Lob sei dir, dass auch die Glut,
Noch das Wasser, noch der Wind,
Uns die wir so sträflich sind,
Nicht verderbt so gar geschwind.

6. Zwar du hast uns lassen sehn,
Was den Sündern muss gescheh’n,
Aber deine Güt’ und Treu’
War doch alle Morgen neu.
Ach! regier’ uns Herz und Sinn,
Dass wir jetzt zum Anbeginn
Alle Bosheit legen hin.

7. Gute Nacht! vergang’nes Jahr,
Sammt der Trübsal und Gefahr.
Gute Nacht, du Sündenkleid!
Decke mich, o Frömmigkeit!
Süsser Jesus! führe mich
Zu dem Neuen gnädiglich,
Dass ich lieb’ und lobe dich.

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Added by

Tom

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