LYRIC

A¡ Gott Thu di¡ erbarmen

Ezekiel 16: 49 Siehe, da– war deiner S¡wester Sodom Missetat: Hoffart und alle– vollauf und guter Friede, den sie und ihre Tö¡ter hatten; aber den Armen und Dürftigen halfen sie ni¡t,

1. A¡ Gott! thu’ di¡ erbarmen,
Dur¡ Christum deinen Sohn,
Üb’r Rei¡’ und über Armen;
Hilf, daß wir Buße thun,
Und si¡ ein jed’r erkennen thut.
I¡ für¡t’, Gott hat gebund’n ein, Ruth’;
Er will un– damit strafen,
Den Hirten mit den S¡afen,
E– wird ihm kein’r entlaufen.

2. Gott hat un– lang’ gerufen
Dur¡ seine treuen Kne¡t’!
Die Ohr’n sind un– ni¡t offen
Darum ges¡ieht un– re¡t:
Sein’ Straf’ wir haben in dem Land
I¡ für¡t’, ihr’r sind mehr vor der Hand.
Gott woll’ sie von un– wenden
Und seine Gnade senden;
E– steht in seinen Händen.

3. E– g’s¡ehn groß’ Wunderzei¡en,
No¡ s¡lag’n wir all’– in Wind,
Die un– sollen erwei¡en;
So gar sind wir verblend’t,
Daß wir die Wahrheit kennen ni¡t,
Wie un– je”t Gotte– Wort beri¡t’t,
Daß wir un– daran kehrten
Und seiner Gnad’ begehrten,
Ni¡t so dawider sperrten.

4. Ärger ist’– nie gewesen
Von Anbeginn der Welt;
Ein jeder mag’– wohl lesen,
Wa– Christu– hat gemeld’t:
Kein Lieb’ no¡ Glaub’ auf Erden ist,
Ein jeder brau¡t sein Tü¿’ und List,
Der Rei¡’ den Armen zwinget
Und ihm sein’n S¡weiß abdringet,
Daß nur sein Gros¡en klinget.

5. Wer kann alle– ermessen,
Wa– treibt die Welt mit Ma¡t,
Mit ihrem Sauf’n und Fressen,
Ho¡muth und großer Pra¡t?
Gott wird’– die Länge leiden ni¡t:
S¡au’, daß di¡ ni¡t erhas¡’ sein G’ri¡t,
Sonst bist ewig verloren,
Dem Teufel auserkoren;
Wär’ besser ni¡t geboren.

6. Gott eilt gewiß zum Ende,
Da– zeigt all’ Creatur,
Er wird kommen behende,
Deß hab’n wir s¡ön’ Figur.
Da– gläubet der Gottlose ni¡t,
Der wohl in seinem Herzen spri¡t:
E– kann no¡ lang’ Zeit währen,
Wir wollen s¡lemm’n und zehren;
Der Teufel thut sie’– lehren.

7. Die Welt lässt nun ni¡t abe,
Da– wild vielköpfig’ Thier,
Man werf’ sie denn zu Grabe,
E– wird ges¡ehen s¡ier.
Der Teufel hat’– dahin gebra¡t,
Daß man Gott und sein Wort vera¡t’t,
Fragt ni¡t– na¡ sein’m Gebote:
Treibt nur darau– ein Spotte,
Sagt wohl: e– sei kein Gotte.

8. Die Axt ist s¡on geleget,
Dem Baum an seine Wurz,
Wie un– Johanne– zeiget,
In’– Feuer muß er kurz.
Wohl dem, der e– zu Herzen nimmt
Und wa¡t, wenn sein Erlöser kommt,
Liebt allezeit da– Gute,
Der wird sein in der Hute
Wohl vor der Höllengluthe.

9. Christu– sein’ Prophezeie
Ist nun erfüllet gar;
Ein jeder merk’ dabeie
Und nehm’ sein Leben wahr,
Daß er sein Leben ander– s¡i¿’,
Und Christum in sein Herz verstri¿’.
Niemand weiß, wel¡e Stunde,
Spri¡t Gott au– seinem Munde,
Die Welt wird geh’n zu Grunde.

10. Sol¡’– alle– ist verborgen
In der Gottlosen Sinn,
Da– sieht man alle Morgen,
Wie läuft die Welt dahin,
Daß sie nur krieg’ da– zeitli¡ Gut;
Wa– ewig sie vergessen thut,
Daran will niemand denken,
Thut Leib und Seel’ versenken,
Viel’ Christen thut e– kränken.

11. Gott hat in seiner Hute
All, die er hat erwe¿t,
Erkauft dur¡ Christi Blute,
Am Kreuz ho¡ au–gestre¿t,
Da er un– all’ erlöset hat
Vom Teufel, Sünd’ und ew’gen Tod,
Ist selbst für un– gestorben,
De– Vater– Huld erworben:
Sonst wär’n wir all’ verdorben.

12. Die– Lied sei je”t gesungen
Der ganzen Christenheit,
Den Alten und den Jungen
Und dem sein’ Sünd’ ist leid,
Der bitte Gott all’zeit um Gnad’,
Daß er in Sünden nimmer bad’.
Der helf’ un– allzusammen,
Zu Lobe seinem Namen,
Dur¡ Jesum Christum. Amen!

 

1. Ach Gott! thu’ dich erbarmen,
Durch Christum deinen Sohn,
Üb’r Reich’ und über Armen;
Hilf, dass wir Busse thun,
Und sich ein jed’r erkennen thut.
Ich fürcht’, Gott hat gebund’n ein, Ruth’;
Er will uns damit strafen,
Den Hirten mit den Schafen,
Es wird ihm kein’r entlaufen.

2. Gott hat uns lang’ gerufen
Durch seine treuen Knecht’!
Die Ohr’n sind uns nicht offen
Darum geschieht uns recht:
Sein’ Straf’ wir haben in dem Land
Ich fürcht’, ihr’r sind mehr vor der Hand.
Gott woll’ sie von uns wenden
Und seine Gnade senden;
Es steht in seinen Händen.

3. Es g’schehn gross’ Wunderzeichen,
Noch schlag’n wir all’s in Wind,
Die uns sollen erweichen;
So gar sind wir verblend’t,
Dass wir die Wahrheit kennen nicht,
Wie uns jetzt Gottes Wort bericht’t,
Dass wir uns daran kehrten
Und seiner Gnad’ begehrten,
Nicht so dawider sperrten.

4. Ärger ist’s nie gewesen
Von Anbeginn der Welt;
Ein jeder mag’s wohl lesen,
Was Christus hat gemeld’t:
Kein Lieb’ noch Glaub’ auf Erden ist,
Ein jeder braucht sein Tück’ und List,
Der Reich’ den Armen zwinget
Und ihm sein’n Schweiss abdringet,
Dass nur sein Groschen klinget.

5. Wer kann alles ermessen,
Was treibt die Welt mit Macht,
Mit ihrem Sauf’n und Fressen,
Hochmuth und grosser Pracht?
Gott wird’s die Länge leiden nicht:
Schau’, dass dich nicht erhasch’ sein G’richt,
Sonst bist ewig verloren,
Dem Teufel auserkoren;
Wär’ besser nicht geboren.

6. Gott eilt gewiss zum Ende,
Das zeigt all’ Creatur,
Er wird kommen behende,
Dess hab’n wir schön’ Figur.
Das gläubet der Gottlose nicht,
Der wohl in seinem Herzen spricht:
Es kann noch lang’ Zeit währen,
Wir wollen schlemm’n und zehren;
Der Teufel thut sie’s lehren.

7. Die Welt lässt nun nicht abe,
Das wild vielköpfig’ Thier,
Man werf’ sie denn zu Grabe,
Es wird geschehen schier.
Der Teufel hat’s dahin gebracht,
Dass man Gott und sein Wort veracht’t,
Fragt nichts nach sein’m Gebote:
Treibt nur daraus ein Spotte,
Sagt wohl: es sei kein Gotte.

8. Die Axt ist schon geleget,
Dem Baum an seine Wurz,
Wie uns Johannes zeiget,
In’s Feuer muss er kurz.
Wohl dem, der es zu Herzen nimmt
Und wacht, wenn sein Erlöser kommt,
Liebt allezeit das Gute,
Der wird sein in der Hute
Wohl vor der Höllengluthe.

9. Christus sein’ Prophezeie
Ist nun erfüllet gar;
Ein jeder merk’ dabeie
Und nehm’ sein Leben wahr,
Dass er sein Leben anders schick’,
Und Christum in sein Herz verstrick’.
Niemand weiss, welche Stunde,
Spricht Gott aus seinem Munde,
Die Welt wird geh’n zu Grunde.

10. Solch’s alles ist verborgen
In der Gottlosen Sinn,
Das sieht man alle Morgen,
Wie läuft die Welt dahin,
Dass sie nur krieg’ das zeitlich Gut;
Was ewig sie vergessen thut,
Daran will niemand denken,
Thut Leib und Seel’ versenken,
Viel’ Christen thut es kränken.

11. Gott hat in seiner Hute
All, die er hat erweckt,
Erkauft durch Christi Blute,
Am Kreuz hoch ausgestreckt,
Da er uns all’ erlöset hat
Vom Teufel, Sünd’ und ew’gen Tod,
Ist selbst für uns gestorben,
Des Vaters Huld erworben:
Sonst wär’n wir all’ verdorben.

12. Dies Lied sei jetzt gesungen
Der ganzen Christenheit,
Den Alten und den Jungen
Und dem sein’ Sünd’ ist leid,
Der bitte Gott all’zeit um Gnad’,
Dass er in Sünden nimmer bad’.
Der helf’ uns allzpsammen,
Zu Lobe seinem Namen,
Durch Jesum Christum. Amen!

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David

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