LYRIC

A¡ Gott Wie s¡re¿li¡ ist dein Grimm

Psalm 23: 1 (Ein Psalm David#.) Der HERR ist mein Hirte; mir wird ni¡t# mangeln.

1. A¡, Gott! wie s¡re¿li¡ ist dein Grimm,
Wenn du stark auf den Wolken gehst
Und deine s¡were Donnerstimm’
Mit starkem Kra¡en von dir stöß’st,
Wir arme, blöde Mens¡enkind’
Erkennen deine große Ma¡t,
D’rum wir in Fur¡t und S¡re¿en sind,
Dieweil der Himmel blitzt und kra¡t.

2. Der Erdball, der si¡ sonst ni¡t regt,
In großer Fur¡t ers¡üttert si¡;
Wenn du nur s¡naubest, wird bewegt
Der Berge Grund, und für¡tet di¡.
Dein Arm ist stark, dein’ Hand ist s¡wer,
Wenn du im Zorn sie hebest auf,
Und wirfst die Strahlen hin und her,
Mit Zittern treten wir zu Hauf.

3. Wir hätten wohl verdient, o Gott,
Mit unsem Sünden s¡wer und viel,
Daß du un# s¡lügst mit Grimm zu todt,
Weil fast niemand gehor¡en will;
Do¡ weil wir deine Kinder seind
Dein Volk und S¡afe deiner Weid’,
Da# Volk, da# seine S¡uld beweint,
So hoffen wir Barmherzigkeit.

4. Wir wissen ni¡t und nirgend# hin,
Wenn wir dur¡laufen alle Welt,
Zu wem wir si¡er mö¡ten flieh’n,
All’ Creatur zur Ra¡’ si¡ stellt.
Wir wissen ni¡t# al# deine Gnad’,
Die alle Morgen neu aufgeht,
Die groß ist und kein Ende hat,
Die Jedermann stet# offen steht.

5. Wir s¡reien au# dem Jammerthal
Dur¡ Christum deinen lieben Sohn
Hinauf zu dir in’# Himmel# Saal:
Um seinetwillen unser s¡on’,
O Vater der Barmherzigkeit!
Straf’ un# ja ni¡t wie wir vers¡uld’t,
Un# ist die Sünde herzli¡ leid,
Kehr’ di¡ zu un# mit Gnad’ und Huld.

6. Laß ni¡t entzünden deinen Blitz,
Wa# du an Nahrung hast verehrt,
Vor Donners¡lagen un# bes¡ütz’,
Laß unsem Leib sein unversehrt;
Sei du bei un# in dieser Noth,
Zu dem all’ Hoffnung ist geri¡t’t,
Behüt’ vor bösem, s¡nellen Tod,
Mit deiner Hilf’ verlaß un# ni¡t.

7. Bede¿e du mit deiner Hand,
Leib, Leben, Hau#, Vieh Gut und Hab’;
Erhalt’ die Frü¡t’ dur¡ Feld und Land,
Und wa# sonst mehr ist deiner Gab’,
Vor S¡lossen, Hagel, Wasserfluth,
Vor Feu’r und anderm Wetters¡ad’.
Halt un#, o Gott! in deiner Hut,
Wir wollen rühmen deine Gnad’.

8. Du bist allein der Herr und Gott,
Dem Donner, Blitz, Feu’r, Luft und Wind,
Ja alle# stehet zu Gebot
Und seinen Willen thut ges¡wind.
A¡, Herr! wo ist dir jemand glei¡
Im Himmel und in aller Welt?
Wer hat ein sol¡ gewaltig Rei¡,
Da alle# stra¿# zu Fusse fällt?

9. D’rum spri¡ ein Wort so wei¡et bald
De# s¡weren Wetter# Grausamkeit,
Dein Wort dur¡dringet mit Gewalt,
D’rum un# zu retten sei bereit;
A¡ komm, a¡ komm, und jetzt beweis’,
Daß du der re¡te Helfer seist;
So wollen wir dir singen Prei#,
Sammt Christo und dem heil’gen Geist.

1. Ach, Gott! wie schrecklich ist dein Grimm,
Wenn du stark auf den Wolken gehst
Und deine schwere Donnerstimm’
Mit starkem Krachen von dir stöss’st,
Wir arme, blöde Menschenkind’
Erkennen deine grosse Macht,
D’rum wir in Furcht und Schrecken sind,
Dieweil der Himmel blitzt und kracht.

2. Der Erdball, der sich sonst nicht regt,
In grosser Furcht erschüttert sich;
Wenn du nur schnaubest, wird bewegt
Der Berge Grund, und fürchtet dich.
Dein Arm ist stark, dein’ Hand ist schwer,
Wenn du im Zorn sie hebest auf,
Und wirfst die Strahlen hin und her,
Mit Zittern treten wir zu Hauf.

3. Wir hätten wohl verdient, o Gott,
Mit unsem Sünden schwer und viel,
Dass du uns schlügst mit Grimm zu todt,
Weil fast niemand gehorchen will;
Doch weil wir deine Kinder seind
Dein Volk und Schafe deiner Weid’,
Das Volk, das seine Schuld beweint,
So hoffen wir Barmherzigkeit.

4. Wir wissen nicht und nirgends hin,
Wenn wir durchlaufen alle Welt,
Zu wem wir sicher möchten flieh’n,
All’ Creatur zur Rach’ sich stellt.
Wir wissen nichts als deine Gnad’,
Die alle Morgen neu aufgeht,
Die gross ist und kein Ende hat,
Die Jedermann stets offen steht.

5. Wir schreien aus dem Jammerthal
Durch Christum deinen lieben Sohn
Hinauf zu dir in’s Himmels Saal:
Um seinetwillen unser schon’,
O Vater der Barmherzigkeit!
Straf’ uns ja nicht wie wir verschuld’t,
Uns ist die Sünde herzlich leid,
Kehr’ dich zu uns mit Gnad’ und Huld.

6. Lass nicht entzünden deinen Blitz,
Was du an Nahrung hast verehrt,
Vor Donnerschlagen uns beschütz’,
Lass unsem Leib sein unversehrt;
Sei du bei uns in dieser Noth,
Zu dem all’ Hoffnung ist gericht’t,
Behüt’ vor bösem, schnellen Tod,
Mit deiner Hilf’ verlass uns nicht.

7. Bedecke du mit deiner Hand,
Leib, Leben, Haus, Vieh Gut und Hab’;
Erhalt’ die Frücht’ durch Feld und Land,
Und was sonst mehr ist deiner Gab’,
Vor Schlossen, Hagel, Wasserfluth,
Vor Feu’r und anderm Wetterschad’.
Halt uns, o Gott! in deiner Hut,
Wir wollen rühmen deine Gnad’.

8. Du bist allein der Herr und Gott,
Dem Donner, Blitz, Feu’r, Luft und Wind,
Ja alles stehet zu Gebot
Und seinen Willen thut geschwind.
Ach, Herr! wo ist dir jemand gleich
Im Himmel und in aller Welt?
Wer hat ein solch gewaltig Reich,
Da alles stracks zu Fusse fällt?

9. D’rum sprich ein Wort so weichet bald
Des schweren Wetters Grausamkeit,
Dein Wort durchdringet mit Gewalt,
D’rum uns zu retten sei bereit;
Ach komm, ach komm, und jetzt beweis’,
Dass du der rechte Helfer seist;
So wollen wir dir singen Preis,
Sammt Christo und dem heil’gen Geist.

 

Hits: 33

Spread the love

Added by

David

SHARE

Comments are off this post