LYRIC

A¡, wa– erbli¿ i¡? Gnade, Gnade!

 

Roman– 5: 20 Da– Gese” aber ist neben eingekommen, auf daß die Sünde mä¡tiger würde. Wo aber die Sünde mä¡tig geworden ist, da ist do¡ die Gnade viel mä¡tiger geworden,

1.
A¡, wa– erbli¿ i¡? Gnade, Gnade!
Mit Blut bespri”ter Gnadenthron!
Am Kreuz erhöhte Bunde–lade,
Gekreuzigter Mariensohn!
A¡, deine Wunden stellen mir
Den s¡önsten Gnadenspiegel für.

2.
In mir seh’ i¡ nur lauter Sünde,
In dir s¡eint mir Gere¡tigkeit,
Dur¡ di¡ werd’ i¡ zum Gnadenkinde,
Von aller Sündens¡uld befreit;
Und da, in mir die Hölle war,
Stellt si¡ in dir mein Himmel dar.

3.
Laß nun die Sünde mä¡tig werden,
Viel mä¡tiger ist deine Gnad’,
Daß man auf dieser ganzen Erden
Ni¡t ihre– glei¡en Gnade hat;
Au– deiner Fülle nehmen wir
Nun Gnad’ um Gnade für und für.

4.
Wa– ist der Mens¡, die arme Made,
Daß du also an ihn gedenkst
Und einen Himmel voller Gnade
In deinen offnen Wunden s¡enkst?
Ihm war bereit’t der Höllenpfuhl,
Wirst du aber wirst sein Gnadenstuhl.

5.
A¡, habe Dank, für deine Gnade,
Die mir au– deinen Wunden fließt,
Dadur¡ mein alter Sündens¡ade
Bi– au– dem Grund gehoben ist;
Wo dieser Gnadenbrunnen quillt,
Da wird nun au¡ mein Durst gestillt.

6.
Laß mi¡ die Gnade ni¡t versäumen;
Die späte Reu’ hat selten Raum.
Die Welt greift na¡ verbot’nen Bäumen,
Du aber bist mein Leben–baum.
Gieb, daß mein Herze deine Fru¡t
Mit innigstem Verlangen su¡t.

7.
Au– Gnaden kann i¡ selig werden,
Au– Gnaden bin i¡ wa– i¡ bin;
Da– ist mein Himmel auf der Erden.
So s¡reib’ i¡ an dein Kreuze hin:
Mein Jesu– muß mir nur allein
Der ein’ge Mens¡ in Gnaden sein.

Amen

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Added by

David

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