LYRIC

Al– am Kreuz mein Jesu– hinge

Hebäer 10: 14
Denn mit einem Opfer hat er in Ewigkeit vollendet die geheiligt werden.

1.
Al– am Kreuz mein Jesu– hinge,
Und in da– Heiligste einginge,
Bra¡t’ er sein eigen Blut dahin.
O vollkommene– Versöhnen!
Die so ihn kreuzigen und höhnen,
Vertritt sein treuer Priestersinn.
A¡! i¡, i¡, höhnte di¡:
A¡! bitte du für mi¡,
Sanfter Jesu–!
Vergieb, verzeih’, und spri¡ mi¡ frei,
Das– i¡ dir herzli¡ dankbar sei.

2.
O wahrhaftigster Verspre¡er!
Wie tröstli¡ spra¡st du zu dem S¡ä¡er:
Heut’ kommst du mit mir, wo i¡ bin.
Denke au¡ an mi¡, mein König!
I¡ bitte di¡ ganz unterthänig:
Denk’ au¡ an mi¡, so wie an ihn.
Im le”ten Kampf und Lauf
S¡ließ mir den Himmel auf:
Himmel– Jesu!
Dein Wort ist süß, ma¡’– mir gewiß,
So dank i¡ dir im Paradie–.

3.
No¡ in deiner le”ten Stunde
Befehlst du mit getreuem Munde
Johanni deine Mutter an.
Dir bin i¡ ja unverborgen,
Du wirst im Kreuz au¡ für mi¡ sorgen,
Wenn mi¡ sonst niemand trösten kann.
I¡ bin dir au¡ bekannt,
Dir au¡ mit Blut verwandt;
Heiland, Jesu–!
I¡ danke dir, im Kreuz no¡ hier,
Und einst in deinem Rei¡ dafür.

4.
Du s¡reist no¡ vor dem Erblassen:
Mein Gott, mein Gott! i¡ bin verlassen,
Und a¡! warum verläss’st du mi¡?
A¡! laß do¡ in le”ten Zügen,
Mein Gott! mi¡ ni¡t verlassen liegen,
Denn ohne di¡ vergehe i¡.
Spri¡ in der Tode–noth
Du seiest no¡ mein Gott;
Helfer, Jesu–!
Der Trost ist do¡ unendli¡ ho¡,
Mein le”te– Seufzen dankt dir no¡.

5.
Dein Durst war re¡t ungewöhnli¡;
Mein Heil! wie hat di¡ do¡ so sehnli¡
Na¡ meiner Seligkeit gedürst’t!
A¡! dein Durst sei ni¡t vergeben–,
Gieb, da– du mir zum Brunn de– Leben–
Mit deiner Wunden Quelle wirst;
Ein Brunn der alle– stillt,
Der in den Himmel quillt.
Leben– Jesu–!
Erqui¿e mi¡, so prei–’ i¡ di¡
Für die– dein Dürsten ewigli¡.

6.
Da du nun genug zerflossen,
Genug de– reinsten Blut’– vergossen,
So riefest du: E– ist vollbra¡t!
Die Gnade ist nun verkündigt,
Da– mens¡li¡e Ges¡le¡t entsündigt,
Der Feind ist zum Triumph gema¡t
Ni¡t– fehlt nun wel¡e Freud!
Zu meiner Seligkeit.
Bürge, Jesu–!
Du bist mein Ruhm, dein Eigenthum
Dankt für die– Evangelium.

7.
Deiner Worte S¡luß am Ende
War: Vater, nun in deine Hände
Befehl’ i¡ sterbend meinen Geist!
Daß aber dur¡ die– dein Sterben
Nun alle– für die Himmel–erben
Bezahlt, gebüßt, versiegelt heißt.
So ist dur¡ Tod und Grab
Dann alle– Todte ab.
Sel’ger Jesu–!
I¡ bin erfreut: in Ewigkeit
Ma¡’ mi¡ zu deinem Dienst bereit.

Amen.

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Added by

David

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