LYRIC

Al– bei gott war erfüllt die Zeit

Lutheris¡e– Gesangbu¡ (Lied 24 Seite 35)

Galatian– 4: 4 Da aber die Zeit erfüllet ward, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einem Weibe und unter da– Gesetz getan,

1. Al– bei Gott war erfüllt die Zeit,
So sandt’ er seinen Sohn, bereit,
Auf diese– Rund der Erden;
Darum so laßt un– fröhli¡ sein,
Er sollt’ un– von dem Tod befrei’n,
Damit wir selig werden.
Un– hat sein Rath
Dur¡ sein Kommen angenommen
Gott zu Kindern
Und erlöst von Straf’ und Sünden.

2. Geängst’te– Zion, sei erfreut
Ob deinem Herrn, dem Held im Streit,
Er ist bereit– geboren,
Von Maria zu Bethlehem,
D’rum freue di¡, Jerusalem,
Wir sind ni¡t mehr verloren.
Sein Blut wird Glut
In un– ma¡en, daß wir S¡wa¡en
Hier auf Erden
Demna¡ sollen himmlis¡ werden.

3. Daß ein König geboren sei,
Bra¡t’ dem Herodi S¡re¿en bei,
Ohn’ all Erbarmen Erröthen,
Zu Bethlehem die Kindelein,
So zweijährig und d’runter sein,
Ohn’ all’ Erbarmen tödten;
Do¡ muß, sein S¡luß
Ni¡t– gewinnen und zerrinnen;
Unser Heiland
Entging dieser blut’gen Mordhand.

4. Er kam in diese Welt al– Gast,
Nahm auf si¡ uns’re Sündenlast,
Die willig er getragen;
Ja war geduldig al– ein Lamm,
Ließ si¡ au¡ an de– Kreuze– Stamm
Für uns’re S¡ulden s¡lagen.
Er starb, erwarb
Mit dem Leide un– die Freude
Und da– Leben,
Wenn wir glaubend an ihm kleben.

5. E– ist im Morgenlande fern,
Ein bi–her unbekannter Stern
Im größten Glanz ers¡ienen,
Wovon den Heiden fiel bald ein,
Ein König müßt’ geboren sein,
Dem alle Welt sollt’ dienen;
Die ni¡t da– Li¡t
Gotte– hatten, Tode– s¡atten
Stet– umfingen,
Sehen Gotte– S¡ein entspringen.

6. Die Weisen ma¡ten si¡ bald auf,
Vollzogen freudig ihren Lauf,
So wie der Stern sie führte,
Bi– wo da– Kindlein selber war;
Bra¡ten Gold, Weihrau¡, Myrrhen dar,
So wie e– ihn’n gebührte;
Wo sie die Kniee
Vor ihm beugten, und bezeigten
Ihm die Ehre,
Al– dem Anbetung gehöre.

7. So ist er nun der Heiden Li¡t,
So allen Aberglauben bri¡t,
Da– alle Völker loben.
Er kam au– seine– Vater– Rei¡,
Ward wie ein and’rer Mens¡ un– glei¡,
Dämpft Satan– Wuth und Toben.
Er fällt die Welt,
Tod und Pfeile, Teufel– Seile
Sind zers¡nitten;
Jesu– stellt si¡ in die Mitten.

8. Bedenkt, wie herzli¡ er un– liebt,
Weil er für un– sein Leben giebt,
Erwägt e– wohl, ihr Brüder;
Preist ihn dur¡ euren Leben–lauf,
Nehmt ihn in eure Herzen auf,
Und liebt ihn brünstig wieder.
Halt’t ihn im Sinn,
Steif und feste, al– da– Beste
Bi– zum Sterben;
Ei, so könnt ihr ni¡t verderben.

 

1. Als bei Gott war erfüllt die Zeit,
So sandt’ er seinen Sohn, bereit,
Auf dieses Rund der Erden;
Darum so lasst uns fröhlich sein,
Er sollt’ uns von dem Tod befrei’n,
Damit wir selig werden.
Uns hat sein Rath
Durch sein Kommen angenommen
Gott zu Kindern
Und erlöst von Straf’ und Sünden.

2. Geängst’tes Zion, sei erfreut
Ob deinem Herrn, dem Held im Streit,
Er ist bereits geboren,
Von Maria zu Bethlehem,
D’rum freue dich, Jerusalem,
Wir sind nicht mehr verloren.
Sein Blut wird Glut
In uns machen, dass wir Schwachen
Hier auf Erden
Demnach sollen himmlisch werden.

3. Dass ein König geboren sei,
Bracht’ dem Herodi Schrecken bei,
Ohn’ all Erbarmen Erröthen,
Zu Bethlehem die Kindelein,
So zweijährig und d’runter sein,
Ohn’ all’ Erbarmen tödten;
Doch muss sein Schluss
Nichts gewinnen und zerrinnen;
Unser Heiland
Entging dieser blut’gen Mordhand.

4. Er kam in diese Welt als Gast,
Nahm auf sich uns’re Sündenlast,
Die willig er getragen;
Ja war geduldig als ein Lamm,
Liess sich auch an des Kreuzes Stamm
Für uns’re Schulden schlagen.
Er starb, erwarb
Mit dem Leide uns die Freude
Und das Leben,
Wenn wir glaubend an ihm kleben.

5. Es ist im Morgenlande fern,
Ein bisher unbekannter Stern
Im grössten Glanz erschienen,
Wovon den Heiden fiel bald ein,
Ein König müsst’ geboren sein,
Dem alle Welt sollt’ dienen;
Die nicht das Licht
Gottes hatten, Todes schatten
Stets umfingen,
Sehen Gottes Schein entspringen.

6. Die Weisen machten sich bald auf,
Vollzogen freudig ihren Lauf,
So wie der Stern sie führte,
Bis wo das Kindlein selber war;
Brachten Gold, Weihrauch, Myrrhen dar,
So wie es ihn’n gebührte;
Wo sie die Kniee
Vor ihm beugten, und bezeigten
Ihm die Ehre,
Als dem Anbetung gehöre.

7. So ist er nun der Heiden Licht,
So allen Aberglauben bricht,
Das alle Völker loben.
Er kam aus seines Vaters Reich,
Ward wie ein and’rer Mensch uns gleich,
Dämpft Satans Wuth und Toben.
Er fällt die Welt,
Tod und Pfeile, Teufels Seile
Sind zerschnitten;
Jesus stellt sich in die Mitten.

8. Bedenkt, wie herzlich er uns liebt,
Weil er für uns sein Leben giebt,
Erwägt es wohl, ihr Brüder;
Preist ihn durch euren Lebenslauf,
Nehmt ihn in eure Herzen auf,
Und liebt ihn brünstig wieder.
Halt’t ihn im Sinn,
Steif und feste, als das Beste
Bis zum Sterben;
Ei, so könnt ihr nicht verderben.

Hits: 66

Spread the love

Added by

David

SHARE

Comments are off this post