LYRIC

Auf Seele auf und säume ni¡t

Isaiah 60: 1 Ma¡e di¡ auf, werde Li¡t! denn dein Li¡t kommt, und die Herrli¡keit de– Herrn geht auf über dir.

1. Auf, Seele, auf! und säume ni¡t,
E– bri¡t da– Li¡t herfür,
Der Wunderstern giebt dir Beri¡t,
Der Held sei vor der Thür.

2. Geh’ weg au– deinem Vaterland,
Zu su¡en sol¡en Herrn,
Laß deine Augen sein gewandt
Auf diesen Morgenstern.

3. Gieb a¡t auf diesen hellen S¡ein,
Der dir aufgangen ist,
Er führet di¡ zum Kindelein,
Da– heißet Jesu– Christ.

4. Er ist der Held au– David– Stamm,
Die theure Saron–blum’,
Da– e¡te, re¡te Gotte– Lamm,
Israel– Prei– und Ruhm.

5. D’rum höre, merke, sei bereit,
Verlaß de– Vater– Hau–,
Die Freunds¡aft deiner Eigenheit,
Geh’ von dir selber au–.

6. Und ma¡e di¡ behende auf,
Befreit von aller Last,
Und laß ni¡t’ ab von deinem Lauf,
Bi– du die– Kindlein hast.

7. Du, du bist selbst da– Bethlehem,
Die re¡te David–stadt,
Wenn du dein Herze ma¡st bequem
Zu sol¡er großen’ Gnad’.

8. Da findest du da– Leben–brod,
Da– di¡ erlaben kann,
Für deiner Seele Hunger–noth
Da– allerbeste Mann’.

9. Nimm wahr, mein Herz, do¡ deine Sa¡’,
Ob gingst du ganz allein,
Und fors¡e weiter fleißig na¡
Und su¡’ da– Kindelein.

10. Halt di¡ im Glauben an da– Wort,
Da– fest ist und gewiß,
Da– führet di¡ zum Li¡te fort
Au– aller Finsterniß.

11. In sol¡em Li¡te siehet man
Da– wahre Li¡t allein;
Ein arme– Mens¡enkind da– kann
Nur davon Zeuge sein.

12. Johanne– selbst, der’– redli¡ meint,
Der zeuget ja von si¡,
Daß er nur sei de– Bräut’gam– Freund;
Zu sol¡en nahe di¡.

13. Ersinke du vor seinem Glanz
In tiefste Demuth ein,
Und laß dein Herz erleu¡ten ganz
Von sol¡em Freudens¡ein.

14. Gieb di¡ ihm selbst zum Opfer dar,
Mit Geiste, Leib und Seel’,
Und singe mit der Engels¡aar:
Hier ist Immanuel.

15. O wunderbare Süßigkeit,
Die dieser Anbli¿ giebt,
Dem, dessen Herz dazu bereit
Und diese– Kindlein liebt.

16. Die Engel in de– Himmel– Saal,
Die freuen si¡ darob,
Die Kinder Gotte– allzumal,
Die bringen hier ihr Lob.

17. So sieh’ und s¡me¿’, wie süß die Lust,
Die hier verborgen liegt,
In deine– Jesu Liebe–brust,
Die alle– Leid besiegt.

18. Genieße hier da– Engel Brot,
Die süsse Himmel–kost,
Und lobe herzli¡ deinen Gott
Bei diesem Freudenmost.

19. Hier ist da– Ziel, hier ist der Ort,
Wo man zum Leben geht;
Hier ist de– Paradiese– Pfort’,
Die wieder offen steht.

20. Hier fallen alle Sorgen hin,
Zur Lust wird alle Pein;
E– wird erfreuet Herz und Sinn
In diesem Jesulein.

21. Hier ist in allem Ueberfluß,
Wa– einem nur behagt,
Da ist kein Kummer no¡ Verdruß,
Der un– da– Herz zernagt.

22. Mit Gott und allen Seligen
Hast du Gemeins¡aft hier;
Der Ort ist wohl am glü¿li¡sten,
Da wohnet Gott in dir.

23. Der zeigt dir einen andern Weg,
Al– du vorher erkannt,
Den stillen Ruh’ und Frieden–steg
Zum ew’gen Vaterland.

24. Denselben geh’ und folge dann,
Und kehre ni¡t zurü¿,
Herodi e– zu zeigen an,
Der heget lauter Tü¿’.

25. Er will da– Kindlein bringen um,
Die edle Gotte–fru¡t,
Den theuren S¡a”, dein Eigenthum,
Er dir zu rauben su¡t.

26. Laß toben, würgen wie er will,
Dir widerfährt kein Leid, geh’ du
Die Leben–bahn in Still’
Zur frohen Ewigkeit.

1. Auf, Seele, auf! und säume ni¡t,
E– bri¡t da– Li¡t herfür,
Der Wunderstern giebt dir Beri¡t,
Der Held sei vor der Thür.

2. Geh’ weg au– deinem Vaterland,
Zu su¡en sol¡en Herrn,
Laß deine Augen sein gewandt
Auf diesen Morgenstern.

3. Gieb a¡t auf diesen hellen S¡ein,
Der dir aufgangen ist,
Er führet di¡ zum Kindelein,
Da– heißet Jesu– Christ.

4. Er ist der Held au– David– Stamm,
Die theure Saron–blum’,
Da– e¡te, re¡te Gotte– Lamm,
Israel– Prei– und Ruhm.

5. D’rum höre, merke, sei bereit,
Verlaß de– Vater– Hau–,
Die Freunds¡aft deiner Eigenheit,
Geh’ von dir selber au–.

6. Und ma¡e di¡ behende auf,
Befreit von aller Last,
Und laß ni¡t’ ab von deinem Lauf,
Bi– du die– Kindlein hast.

7. Du, du bist selbst da– Bethlehem,
Die re¡te David–stadt,
Wenn du dein Herze ma¡st bequem
Zu sol¡er großen’ Gnad’.

8. Da findest du da– Leben–brod,
Da– di¡ erlaben kann,
Für deiner Seele Hunger–noth
Da– allerbeste Mann’.

9. Nimm wahr, mein Herz, do¡ deine Sa¡’,
Ob gingst du ganz allein,
Und fors¡e weiter fleißig na¡
Und su¡’ da– Kindelein.

10. Halt di¡ im Glauben an da– Wort,
Da– fest ist und gewiß,
Da– führet di¡ zum Li¡te fort
Au– aller Finsterniß.

11. In sol¡em Li¡te siehet man
Da– wahre Li¡t allein;
Ein arme– Mens¡enkind da– kann
Nur davon Zeuge sein.

12. Johanne– selbst, der’– redli¡ meint,
Der zeuget ja von si¡,
Daß er nur sei de– Bräut’gam– Freund;
Zu sol¡en nahe di¡.

13. Ersinke du vor seinem Glanz
In tiefste Demuth ein,
Und laß dein Herz erleu¡ten ganz
Von sol¡em Freudens¡ein.

14. Gieb di¡ ihm selbst zum Opfer dar,
Mit Geiste, Leib und Seel’,
Und singe mit der Engels¡aar:
Hier ist Immanuel.

15. O wunderbare Süßigkeit,
Die dieser Anbli¿ giebt,
Dem, dessen Herz dazu bereit
Und diese– Kindlein liebt.

16. Die Engel in de– Himmel– Saal,
Die freuen si¡ darob,
Die Kinder Gotte– allzumal,
Die bringen hier ihr Lob.

17. So sieh’ und s¡me¿’, wie süß die Lust,
Die hier verborgen liegt,
In deine– Jesu Liebe–brust,
Die alle– Leid besiegt.

18. Genieße hier da– Engel Brot,
Die süsse Himmel–kost,
Und lobe herzli¡ deinen Gott
Bei diesem Freudenmost.

19. Hier ist da– Ziel, hier ist der Ort,
Wo man zum Leben geht;
Hier ist de– Paradiese– Pfort’,
Die wieder offen steht.

20. Hier fallen alle Sorgen hin,
Zur Lust wird alle Pein;
E– wird erfreuet Herz und Sinn
In diesem Jesulein.

21. Hier ist in allem Ueberfluß,
Wa– einem nur behagt,
Da ist kein Kummer no¡ Verdruß,
Der un– da– Herz zernagt.

22. Mit Gott und allen Seligen
Hast du Gemeins¡aft hier;
Der Ort ist wohl am glü¿li¡sten,
Da wohnet Gott in dir.

23. Der zeigt dir einen andern Weg,
Al– du vorher erkannt,
Den stillen Ruh’ und Frieden–steg
Zum ew’gen Vaterland.

24. Denselben geh’ und folge dann,
Und kehre ni¡t zurü¿,
Herodi e– zu zeigen an,
Der heget lauter Tü¿’.

25. Er will da– Kindlein bringen um,
Die edle Gotte–fru¡t,
Den theuren S¡a”, dein Eigenthum,
Er dir zu rauben su¡t.

26. Laß toben, würgen wie er will,
Dir widerfährt kein Leid, geh’ du
Die Leben–bahn in Still’
Zur frohen Ewigkeit.

1. Auf, Seele, auf! und säume nicht,
Es bricht das Licht herfür,
Der Wunderstern giebt dir Bericht,
Der Held sei vor der Thür.

2. Geh’ weg aus deinem Vaterland,
Zu suchen solchen Herrn,
Lass deine Augen sein gewandt
Auf diesen Morgenstern.

3. Gieb acht auf diesen hellen Schein,
Der dir aufgangen ist,
Er führet dich zum Kindelein,
Das heisset Jesus Christ.

4. Er ist der Held aus Davids Stamm,
Die theure Saronsblum’,
Das echte, rechte Gottes Lamm,
Israels Preis und Ruhm.

5. D’rum höre, merke, sei bereit,
Verlass des Vaters Haus,
Die Freundschaft deiner Eigenheit,
Geh’ von dir selber aus.

6. Und mache dich behende auf,
Befreit von aller Last,
Und lass nicht’ ab von deinem Lauf,
Bis du dies Kindlein hast.

7. Du, du bist selbst das Bethlehem,
Die rechte Davidsstadt,
Wenn du dein Herze machst bequem
Zu solcher grossen’ Gnad’.

8. Da findest du das Lebensbrod,
Das dich erlaben kann,
Für deiner Seele Hungersnoth
Das allerbeste Mann’.

9. Nimm wahr, mein Herz, doch deine Sach’,
Ob gingst du ganz allein,
Und forsche weiter fleissig nach
Und such’ das Kindelein.

10. Halt dich im Glauben an das Wort,
Das fest ist und gewiss,
Das führet dich zum Lichte fort
Aus aller Finsterniss

11. In solchem Lichte siehet man
Das wahre Licht allein;
Ein armes Menschenkind das kann
Nur davon Zeuge sein.

12. Johannes selbst, der’s redlich meint,
Der zeuget ja von sich,
Dass er nur sei des Bräut’gams Freund;
Zu solchen nahe dich.

13. Ersinke du vor seinem Glanz
In tiefste Demuth ein,
Und lass dein Herz erleuchten ganz
Von solchem Freudenschein.

14. Gieb dich ihm selbst zum Opfer dar,
Mit Geiste, Leib und Seel’,
Und singe mit der Engelschaar:
Hier ist Immanuel.

15. O wunderbare Süssigkeit,
Die dieser Anblick giebt,
Dem, dessen Herz dazu bereit
Und dieses Kindlein liebt.

16. Die Engel in des Himmels Saal,
Die freuen sich darob,
Die Kinder Gottes allzumal,
Die bringen hier ihr Lob.

17. So sieh’ und schmeck’, wie süss die Lust,
Die hier verborgen liegt,
In deines Jesu Liebesbrust,
Die alles Leid besiegt.

18. Geniesse hier das Engel Brot,
Die süsse Himmelskost,
Und lobe herzlich deinen Gott
Bei diesem Freudenmost.

19. Hier ist das Ziel, hier ist der Ort,
Wo man zum Leben geht;
Hier ist des Paradieses Pfort’,
Die wieder offen steht.

20. Hier fallen alle Sorgen hin,
Zur Lust wird alle Pein;
Es wird erfreuet Herz und Sinn
In diesem Jesulein.

21. Hier ist in allem Ueberfluss,
Was einem nur behagt,
Da ist kein Kummer noch Verdruss,
Der uns das Herz zernagt.

22. Mit Gott und allen Seligen
Hast du Gemeinschaft hier;
Der Ort ist wohl am glücklichsten,
Da wohnet Gott in dir.

23. Der zeigt dir einen andern Weg,
Als du vorher erkannt,
Den stillen Ruh’ und Friedenssteg
Zum ew’gen Vaterland.

24. Denselben geh’ und folge dann,
Und kehre nicht zurück,
Herodi es zu zeigen an,
Der heget lauter Tück’.

25. Er will das Kindlein bringen um,
Die edle Gottesfrucht,
Den theuren Schatz, dein Eigenthum,
Er dir zu rauben sucht.

26. Lass toben, würgen wie er will,
Dir widerfährt kein Leid, geh’ du
Die Lebensbahn in Still’
Zur frohen Ewigkeit.

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DT

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