LYRIC

Da– Lamm hat Gotte– Zorn gestillt

Isaiah 53: 5
Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zers¡lagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf daß wir Frieden hätten, und dur¡ seine Wunden sind wir geheilt.

1.
Da– Lamm hat Gotte– Zorn gestillt
Mein Jesu– da– Gese” erfüllt;
Der, von dem die Propheten s¡rieben,
Der Väter S¡aar mit Ä¡zen sah,
Deß Tag sah Abrah’m gläubig nah’;
Bi– endli¡ Na¡t und Fur¡t vertrieben,
So stellt der ew’ge Sonnens¡ein
Si¡ auf dem dunklen Erdball ein.

2.
Der Fürst der Finsterniß musst’ flieh’n
Da unser Seelenli¡t ers¡ien;
Denn nie steht Sonn’ und Na¡t zuglei¡e,
Vor ihr muß S¡att’n und Nebel hin.
Gott selbst bes¡loß im heil’gen Sinn,
Da– Christu– un– brä¡t zu dem Rei¡e,
Dahin, wo man bei Engeln prangt,
Zum Stuhl und Si” vor Gott gelangt.

3.
Mein Jesu– ließ den Himmel–saal
Und kam in diese– Thränenthal,
Um für un– Pein und Tod zu leiden,
Er nahm selbst auf si¡ alle Pein,
Er trat die Kelter nur allein;
So bra¡t’ die Uns¡uld un– zu Freuden,
Und dem, der niemal– Sünd’ gethan,
Legt man den Tod al– Sünder an.

4.
Zwis¡en zwei Mördern mitten ein
Mußt’ er an’– Kreuz geheftet sein,
Für uns’re Sünd’ den Tod zu fühlen;
Er kam in Pein und bitt’re Noth,
Sein’ Seel’ betrübt war bi– zum Tod,
Bevor er Gotte– Zorn konnt’ kühlen.
Darna¡, al– er Genüg’ geleist’,
Befahl er Vater– Hand sein’n Geist.

5.
Dur¡ sol¡en Kampf und Leiden–lauf
S¡ließt er so Weg al– Thor un– auf,
Der führt zum ewig sel’gen Leben;
Ja, von der Finsternisse Ma¡t
Hat er un– zum Besi” gebra¡t,
Wo selbst die Engel stehn und beben.
In’– Himmel–s¡loß und Ehrenthron
Bringt un– bloß Gotte– ein’ger Sohn.

6.
A¡! daß do¡ die– wahrhaft’ge Li¡t
Blieb Jedermann in’– Herz geri¡t’t,
Und Keiner mit der Welt mö¡t’ buhlen!
Do¡, wer hier Li¡t und Heil vera¡t’t,
Kommt ewig dort in Pein und Na¡t;
D’rum übt eu¡ stet– in Jesu S¡ule;
Su¡t gläubig fromm ihm hier zu trau’n,
Wollt ihr dort Gott mit Freuden s¡au’n.

7.
Laß, Jesu–! mi¡ dur¡ deinen Tod
Dein Diener sein in Freud’ und Noth,
Ni¡t Welt no¡ Satan von dir s¡eiden,
Und deine– S¡merzen– bitt’re Pein
Tief in mein Herz ges¡rieben sein;
Beim Ae¡zen gläubig mi¡ stet– weiden
An der ewigen Himmel–spei–’
Bei dir, mein Heil! im Paradei–.

Amen.

Isaiah 53: 5
Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf daß wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.

1.
Das Lamm hat Gottes Zorn gestillt
Mein Jesus das Gesetz erfüllt;
Der, von dem die Propheten schrieben,
Der Väter Schaar mit Ächzen sah,
Dess Tag sah Abrah’m gläubig nah’;
Bis endlich Nacht und Furcht vertrieben,
So stellt der ew’ge Sonnenschein
Sich auf dem dunklen Erdball ein.

2.
Der Fürst der Finsterniß musst’ flieh’n
Da unser Seelenlicht erschien;
Denn nie steht Sonn’ und Nacht zugleiche,
Vor ihr muss Schatt’n und Nebel hin.
Gott selbst beschloss im heil’gen Sinn,
Das Christus uns brächt zu dem Reiche,
Dahin, wo man bei Engeln prangt,
Zum Stuhl und Sitz vor Gott gelangt.

3.
Mein Jesus liess den Himmelssaal
Und kam in dieses Thränenthal,
Um für uns Pein und Tod zu leiden,
Er nahm selbst auf sich alle Pein,
Er trat die Kelter nur allein;
So bracht’ die Unschuld uns zu Freuden,
Und dem, der niemals Sünd’ gethan,
Legt man den Tod als Sünder an.

4.
Zwischen zwei Mördern mitten ein
Musst’ er an’s Kreuz geheftet sein,
Für uns’re Sünd’ den Tod zu fühlen;
Er kam in Pein und bitt’re Noth,
Sein’ Seel’ betrübt war bis zum Tod,
Bevor er Gottes Zorn konnt’ kühlen.
Darnach, als er Genüg’ geleist’,
Befahl er Vaters Hand sein’n Geist.

5.
Durch solchen Kampf und Leidenslauf
Schliesst er so Weg als Thor uns auf,
Der führt zum ewig sel’gen Leben;
Ja, von der Finsternisse Macht
Hat er uns zum Besitz gebracht,
Wo selbst die Engel stehn und beben.
In’s Himmelsschloss und Ehrenthron
Bringt uns bloss Gottes ein’ger Sohn.

6.
Ach! dass doch dies wahrhaft’ge Licht
Blieb Jedermann in’s Herz gericht’t,
Und Keiner mit der Welt möcht’ buhlen!
Doch, wer hier Licht und Heil veracht’t,
Kommt ewig dort in Pein und Nacht;
D’rum übt euch stets in Jesu Schule;
Sucht gläubig fromm ihm hier zu trau’n,
Wollt ihr dort Gott mit Freuden schau’n.

7.
Lass, Jesus! mich durch deinen Tod
Dein Diener sein in Freud’ und Noth,
Nicht Welt noch Satan von dir scheiden,
Und deines Schmerzens bitt’re Pein
Tief in mein Herz geschrieben sein;
Beim Aechzen gläubig mich stets weiden
An der ewigen Himmelsspeis’
Bei dir, mein Heil! im Paradeis

Amen.

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David

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