LYRIC

Dem blutgen Lamme



1.
Dem blut’gen Lamme,
Da– si¡ für meine Not,
Am Kreuze–stamme,
Geblutet hat zum Tod,
Dem Fürsten der so s¡merzli¡ fühlte,
Al– meine Sünden
Sein Herz dur¡ wühlte.

2.
Dem geb i¡ heute,
Mein Herz auf– neue hin.
Zu einer Beute,
Und gänzli¡en Gewinn,
Mit mir zu tun wa– ihm beliebet.
Von mir zu nehmen
Wa– ihm betrübet.

3.
I¡ bin sehr s¡wä¡li¡,
Da– weißt mein Heiland wohl,
Und sehr gebre¡li¡
Zu dem wa– i¡ sein soll,
Drum soll mein Hoherpriester eilen,
Und alle meine
Gebre¡en heilen.

4.
In seinem Blute
Wäs¡t er die Fle¿en au–,
Da– mir zu gute
Floß seinen Wunden au–.
E– ist sein tägli¡e– Bemühen,
Seelen zu reinigen
Und zu erziehen.

5.
Du gute Leibe,
Wenn i¡ gedenke dran,
Wie deine Triebe,
Mi¡ von der Sündenbahn,
So zärtli¡ haben abgezogen,
Und wie dein Blute
Mein Herz überwogen.

6.
So sink i¡ nieder,
Und bin Erstaunen voll.
Erhol mi¡ wieder,
Und sage ist e– wohl
Au¡ mögli¡, Sünder so zu lieben,
Die dir gema¡et
So viel Betrüben?

7.
Dur¡ viele Mühe,
Hat mi¡ dein Aug bewahrt,
So spät al– frühe,
Hast du gar ni¡t gespart,
Drum wirst du mi¡ au¡ ferner leiten.
Und meiner warten
Auf allen Seiten.

8.
Du hast mi¡ Armen,
So freundli¡ angebli¿t,
Und mit Erbarmen,
An deine Brust gedrü¿t.
Wer sollte ni¡t zu deinen Füßen,
In vollen Danken
Und Lob zerfließen?

9.
Du großer König,
Ein arme– Stäubelein
Ist viel zu wenig,
Mit der vertraut zu sein.
Die Liebe ist gab unbes¡reibli¡.
Wer’– ni¡t erfähret,
Dem ist’– ungläubig.

10.
Drum soll mein Herze
Dir ganz gewidmet sein,
Bei allem S¡merzen,
Und Unruh bin i¡ dein.
Mein Amt ist au¡ di¡ zu erhöhen,
Drum soll mein Auge
Nur auf di¡ sehen.

Amen.

1.
Dem blut’gen Lamme,
Das sich für meine Not,
Am Kreuzesstamme,
Geblutet hat zum Tod,
Dem Fürsten der so schmerzlich fühlte,
Als meine Sünden
Sein Herz durch wühlte.

2.
Dem geb ich heute,
Mein Herz aufs neue hin.
Zu einer Beute,
Und gänzlichen Gewinn,
Mit mir zu tun was ihm beliebet.
Von mir zu nehmen
Was ihm betrübet.

3.
Ich bin sehr schwächlich,
Das weißt mein Heiland wohl,
Und sehr gebrechlich
Zu dem was ich sein soll,
Drum soll mein Hoherpriester eilen,
Und alle meine
Gebrechen heilen.

4.
In seinem Blute
Wäscht er die Flecken aus,
Das mir zu gute
Floß seinen Wunden aus.
Es ist sein tägliches Bemühen,
Seelen zu reinigen
Und zu erziehen.

5.
Du gute Leibe,
Wenn ic gedenke dran,
Wie deine Triebe,
Mich von der Sündenbahn,
So zärtlich haben abgezogen,
Und wie dein Blute
Mein Herz überwogen.

6.
So sink ich nieder,
Und bin Erstaunen voll.
Erhol mich wieder,
Und sage ist es wohl
Auch möglich, Sünder so zu lieben,
Die dir gemachet
So viel Betrüben?

7.
Durch viele Mühe,
Hat mich dein Aug bewahrt,
So spät als frühe,
Hast du gar nicht gespart,
Drum wirst du mich auch ferner leiten.
Und meiner warten
Auf allen Seiten.

8.
Du hast mich Armen,
So freundlich angeblickt,
Und mit Erbarmen,
An deine Brust gedrückt.
Wer sollte nicht zu deinen Füßen,
In vollen Danken
Und Lob zer-fließen?

9.
Du großer König,
Ein armes Stäubelein
Ist viel zu wenig,
Mit der vertraut zu sein.
Die Liebe ist gab unbeschreiblich.
Wer’s nicht erfähret,
Dem ist’s ungläubig.

10.
Drum soll mein Herze
Dir ganz gewidmet sein,
Bei allem Schmerzen,
Und Unruh bin ich dein.
Mein Amt ist auch dich zu erhöhen,
Drum soll mein Auge
Nur auf dich sehen.

Amen.

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Added by

David

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