Abend Lieder

Der lieben Sonne Licht und Pracht

LYRIC

Der lieben Sonne Li¡t und Pra¡t

1.
Der lieben Sonne Li¡t und Pra¡t
Hat nun den Lauf vollführet,
Die Welt hat si¡ zur Ruh’ gema¡t,
Tu, Seel’, wa– dir gebühret;
Tritt an die Himmel–tür
Und sing’ ein Lied dafür;
Laß deine Augen, Herz und Sinn
Auf Jesum sein geri¡tet hin.

2.
Ihr hellen Sterne! leu¡tet wohl
Und glänzt mit Li¡t und Strahlen;
Ihr ma¡t die Na¡t der Pra¡t gar voll;
Do¡ no¡ zu tausend Malen
S¡eint heller in mein Herz
Die ew’ge Himmel–kerz’,
Mein Jesu–, meiner Seele Ruhm,
Mein S¡u”, mein S¡a”, mein Eigentum.

3.
Der S¡laf wird fallen diese Na¡t
Auf Mens¡en und auf Tiere,
Do¡ Einer ist, der droben wa¡t,
Bei dem kein S¡laf zu spüren.
E– s¡lummert Jesu– ni¡t,
Sein Aug’ auf mi¡ geri¡t’t:
D’rum soll mein Herz au¡ wa¡end sein,
Daß Jesu– wa¡e ni¡t allein.

4.
Vers¡mähe ni¡t da– s¡le¡te Lied,
Da– i¡ dir, Jesu–! singe;
In meinem Herzen ist kein Fried’,
Eh i¡ e– zu dir bringe;
I¡ bringe, wa– i¡ kann,
A¡! nimm e– gnädig an;
E– ist do¡ herzli¡ gut gemeint,
O Jesu–! meiner Seele Freund.

5.
Mit dir will i¡ zu Bette geh’n,
Dir will i¡ mi¡ befehlen;
Du wirst mein Hüter auf mi¡ seh’n
Und raten meiner Seelen;
I¡ für¡te keine Not,
Kein’ Hölle, Welt no¡ Tod.
Denn wer mit Jesu s¡lafen geht,
Mit Freuden wieder aufersteht.

6.
Ihr Höllengeister, pa¿et eu¡!
Hier habt ihr ni¡t– zu s¡affen;
Die– Hau– gehört in Jesu Rei¡,
Laßt e– ganz si¡er s¡lafen.
Der Engel starke Wa¡t
Hält e– in guter A¡t,
Ihr Herr und Lager ist sein S¡u”:
D’rum sei au¡ allen Teufeln Tru”.

7.
So will i¡ denn nun s¡lafen ein,
Jesu–! in deinen Armen;
Dein’ Aufsi¡t soll die De¿e sein,
Mein Bette dein Erbarmen,
Mein Kissen deine Brust,
Mein Traum die süße Lust,
Die au– dem Wort de– Leben– fleußt
Und dein Geist in mein Herz eingeußt.

8.
So oft die Na¡t mein’ Ader s¡lägt,
Soll di¡ mein Geist umfangen;
So vielmal si¡ da– Herz bewegt,
Soll die– sein mein Verlangen,
Daß i¡ mit lautem S¡all
Mög’ rufen überall:
O Jesu–, Jesu–! du bist mein,
Und i¡ bin au¡ und bleibe dein.

9.
Nun, matter Leib, s¡i¿’ di¡ zur Ruh’
Und s¡laf’ fein sanft und stille;
Ihr müden Augen s¡ließt eu¡ zu,
Denn da– ist Gotte– Wille.
S¡ließt aber die– mit ein:
Herr Jesu–! i¡ bin dein;
So ist der s¡luß re¡t wohl gema¡t.
Nun, liebster Jesu–, gute Na¡t!

Amen.

 

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Added by

David Tschetter

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