LYRIC

Ermuntre di¡ mein s¡wa¡er Geist

Hohelied 2: 8 Da ist die Stimme meine– Freunde–! Siehe, er kommt und hüpft auf den Bergen und springt auf den Hügeln.

1. Ermunt’re di¡, mein s¡wa¡er Geist!
Und trage groß Verlangen,
Ein kleine– Kind, da– Vater heisst,
Mit Freuden zu empfangen.
Die– ist die Na¡t, darin e– kam
Und mens¡li¡ Wesen an si¡ nahm,
Dadur¡ die Welt mit Treuen,
Al– seine Braut zu freien.

2. Willkomm’n, o süßer Bräutigam,
Du König aller Ehren!
Willkommen, Jesu Gotte– Lamm,
I¡ will dein Lob vermehren,
I¡ will dir all mein Leben lang
Von Herzen sagen Prei– und Dank,
Daß du, da wir verloren,
Für un– bist Mens¡ geboren.

3. O großer Gott! wie konnt’ e– sein,
Dein Himmelrei¡ zu lassen,
Zu kommen in die Welt hinein,
Da ni¡t–, denn Neid und Hassen?
Wie konntest du die große Ma¡t,
Dein Königrei¡, die Freudenpra¡t,
Ja dein erwüns¡te– Leben
Für sol¡e Feind’ hingeben?

4. Ist do¡, Herr Jesu! deine Braut
Ganz arm und voller S¡anden,
No¡ hast du sie dir selbst vertraut
Am Kreuz, in Tode–banden.
Ist sie do¡ ni¡t– al– Ueberdruß,
Flu¡, Unflath, Tod und Finsterniß,
No¡ darfst du ihretwegen
Da– Scepter von dir legen.

5. Du Fürst und Herrs¡er dieser Welt,
Du Frieden–-Wiederbringer,
Du kluger Rath und tapf’rer Held,
Du starker Höllenzwinger!
Wie war e– mögli¡, das– du di¡
Erniedrigest so jämmerli¡,
Al– wärest du im Orden
Der Bettler Mens¡ geworden.

6. O große– Werk, o Wunderma¡t;
Derglei¡en nie gefunden,
Du hast den Heiland hergebra¡t,
Der alle– überwunden;
Du hast gebra¡t den starken Mann,
Der Feu’r und Wolken zwingen kann,
Vor dem die Himmel zittern
Und alle Berg’ ers¡üttern.

7. O liebe– Kind, o süßer Knab’!
Holdselig an Geberden;
Mein Bruder, den i¡ lieber hab’,
Al– alle S¡ä”’ auf Erden?
Komm, S¡önster, in mein Herz hinein,
Komm, laß e– deine Krippe sein;
Komm, komm, i¡ will bei Zeiten
Dein Lager dir bereiten.

8. Sag’ an, mein’– Herzen– Bräutigam,
Mein’ Hoffnung, Freud, und Leben,
Mein edler Zweig au– David– Stamm!
Wa– soll i¡ dir do¡ geben?
A¡, nimm von mir Leib, Seel’ und Geist,
Ja alle–, wa– Mens¡ ist und heißt;
I¡ will mi¡ ganz vers¡reiben,
Dir ewig treu zu bleiben.

9. Lob, Prei– und Dank, Herr Jesu Christ!
Sei dir von mir gesungen,
Daß du mein Bruder worden bist
Und hast die Welt bezwungen.
Hilf, daß i¡ deine Gütigkeit
Stet– preis’ in dieser Gnadenzeit,
Und mög’ herna¡ dort oben
In Ewigkeit di¡ loben.

1. Ermunt’re di¡, mein s¡wa¡er Geist!
Und trage groß Verlangen,
Ein kleine– Kind, da– Vater heisst,
Mit Freuden zu empfangen.
Die– ist die Na¡t, darin e– kam
Und mens¡li¡ Wesen an si¡ nahm,
Dadur¡ die Welt mit Treuen,
Al– seine Braut zu freien.

2. Willkomm’n, o süßer Bräutigam,
Du König aller Ehren!
Willkommen, Jesu Gotte– Lamm,
I¡ will dein Lob vermehren,
I¡ will dir all mein Leben lang
Von Herzen sagen Prei– und Dank,
Daß du, da wir verloren,
Für un– bist Mens¡ geboren.

3. O großer Gott! wie konnt’ e– sein,
Dein Himmelrei¡ zu lassen,
Zu kommen in die Welt hinein,
Da ni¡t–, denn Neid und Hassen?
Wie konntest du die große Ma¡t,
Dein Königrei¡, die Freudenpra¡t,
Ja dein erwüns¡te– Leben
Für sol¡e Feind’ hingeben?

4. Ist do¡, Herr Jesu! deine Braut
Ganz arm und voller S¡anden,
No¡ hast du sie dir selbst vertraut
Am Kreuz, in Tode–banden.
Ist sie do¡ ni¡t– al– Ueberdruß,
Flu¡, Unflath, Tod und Finsterniß,
No¡ darfst du ihretwegen
Da– Scepter von dir legen.

5. Du Fürst und Herrs¡er dieser Welt,
Du Frieden–-Wiederbringer,
Du kluger Rath und tapf’rer Held,
Du starker Höllenzwinger!
Wie war e– mögli¡, das– du di¡
Erniedrigest so jämmerli¡,
Al– wärest du im Orden
Der Bettler Mens¡ geworden.

6. O große– Werk, o Wunderma¡t;
Derglei¡en nie gefunden,
Du hast den Heiland hergebra¡t,
Der alle– überwunden;
Du hast gebra¡t den starken Mann,
Der Feu’r und Wolken zwingen kann,
Vor dem die Himmel zittern
Und alle Berg’ ers¡üttern.

7. O liebe– Kind, o süßer Knab’!
Holdselig an Geberden;
Mein Bruder, den i¡ lieber hab’,
Al– alle S¡ä”’ auf Erden?
Komm, S¡önster, in mein Herz hinein,
Komm, laß e– deine Krippe sein;
Komm, komm, i¡ will bei Zeiten
Dein Lager dir bereiten.

8. Sag’ an, mein’– Herzen– Bräutigam,
Mein’ Hoffnung, Freud, und Leben,
Mein edler Zweig au– David– Stamm!
Wa– soll i¡ dir do¡ geben?
A¡, nimm von mir Leib, Seel’ und Geist,
Ja alle–, wa– Mens¡ ist und heißt;
I¡ will mi¡ ganz vers¡reiben,
Dir ewig treu zu bleiben.

9. Lob, Prei– und Dank, Herr Jesu Christ!
Sei dir von mir gesungen,
Daß du mein Bruder worden bist
Und hast die Welt bezwungen.
Hilf, daß i¡ deine Gütigkeit
Stet– preis’ in dieser Gnadenzeit,
Und mög’ herna¡ dort oben
In Ewigkeit di¡ loben.

1. Ermunt’re dich, mein schwacher Geist!
Und trage gross Verlangen,
Ein kleines Kind, das Vater heisst,
Mit Freuden zu empfangen.
Dies ist die Nacht, darin es kam
Und menschlich Wesen an sich nahm,
Dadurch die Welt mit Treuen,
Als seine Braut zu freien.

2. Willkomm’n, o süsser Bräutigam,
Du König aller Ehren!
Willkommen, Jesu Gottes Lamm,
Ich will dein Lob vermehren,
Ich will dir all mein Leben lang
Von Herzen sagen Preis und Dank,
Dass du, da wir verloren,
Für uns bist Mensch geboren.

3. O grosser Gott! wie konnt’ es sein,
Dein Himmelreich zu lassen,
Zu kommen in die Welt hinein,
Da nichts, denn Neid und Hassen?
Wie konntest du die grosse Macht,
Dein Königreich, die Freudenpracht,
Ja dein erwünschtes Leben
Für solche Feind’ hingeben?

4. Ist doch, Herr Jesu! deine Braut
Ganz arm und voller Schanden,
Noch hast du sie dir selbst vertraut
Am Kreuz, in Todesbanden.
Ist sie doch nichts als Ueberdruss,
Fluch, Unflath, Tod und Finsterniss,
Noch darfst du ihretwegen
Das Scepter von dir legen.

5. Du Fürst und Herrscher dieser Welt,
Du Friedens-Wiederbringer,
Du kluger Rath und tapf’rer Held,
Du starker Höllenzwinger!
Wie war es möglich, dass du dich
Erniedrigest so jämmerlich,
Als wärest du im Orden
Der Bettler Mensch geworden.

6. O grosses Werk, o Wundermacht;
Dergleichen nie gefunden,
Du hast den Heiland hergebracht,
Der alles überwunden;
Du hast gebracht den starken Mann,
Der Feu’r und Wolken zwingen kann,
Vor dem die Himmel zittern
Und alle Berg’ erschüttern.

7. O liebes Kind, o süsser Knab’!
Holdselig an Geberden;
Mein Bruder, den ich lieber hab’,
Als alle Schätz’ auf Erden?
Komm, Schönster, in mein Herz hinein,
Komm, lass es deine Krippe sein;
Komm, komm, ich will bei Zeiten
Dein Lager dir bereiten.

8. Sag’ an, mein’s Herzens Bräutigam,
Mein’ Hoffnung, Freud, und Leben,
Mein edler Zweig aus Davids Stamm!
Was soll ich dir doch geben?
Ach, nimm von mir Leib, Seel’ und Geist,
Ja alles, was Mensch ist und heisst;
Ich will mich ganz verschreiben,
Dir ewig treu zu bleiben.

9. Lob, Preis und Dank, Herr Jesu Christ!
Sei dir von mir gesungen,
Dass du mein Bruder worden bist
Und hast die Welt bezwungen.
Hilf, dass ich deine Gütigkeit
Stets preis’ in dieser Gnadenzeit,
Und mög’ hernach dort oben
In Ewigkeit dich loben.

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Added by

David

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