LYRIC

O Gott du reine# Wesen gieb

Psalm 102: 26 Sie werden vergehen, aber du bleibest. Sie werden veralten wie ein Gewand; sie werden verwandelt wie ein Kleid, wenn du sie verwandeln wirst.

1. O Gott, du reine# Wesen, gieb
Weil wir di¡ Vater nennen,
Daß wir dur¡ deine# Geiste# Trieb,
Di¡ und au¡ un# etkennen.
Gieb daß wir di¡ in deinem Li¡t,
Hingegen un# in unserm Li¡t
Re¡t gründli¡ mögen fassen.

2. Du bist ja Gott, und also au¡
Unwandelbar im Wesen,
Vor dir sind weder Jahr no¡ Tag
Zu zählen und zu lesen,
Denn du verbleibest wie du bist,
Die Ewigkeit vor dir nur ist
Al# einz’le Zeit und Stunden.

3. Wie herrli¡ bist du do¡ gea¡t’t,
Wie fest ist deine Güte;
Wie unbewegli¡ deine Ma¡t,
Wie gnädig dein Gemüthe!
Ja, deine Wahrheit, Lieb und Treu
Sind alle Morgen wied’rum neu
Und pflegen nie zu wanken.

4. Allein die Werke deiner Händ’,
So unsre Augen sehen,
Errei¡en ein ges¡winde# End’
Und mögen ni¡t bestehen,
Bei ihnen ist Veränderung
Und stetige Verwandelung,
Na¡dem wir sind gefallen.

5. Da# zeiget Erd’ und Himmel an,
Wie alle# kra¡t und s¡windet
Und ni¡t in Ordnung bleiben kann,
Na¡dem dein Zorn entzündet:
Sie werden alt wie ein Gewand
Und haben ni¡t mehr den Bestand,
Wie sie zuvor gewesen.

6. Wir arme Mens¡en fühlen au¡,
Daß unsre Jahr’ verstrei¡en,
Und eben wie ein dünner Rau¡
Vergehen und entwei¡en;
E# fähret wider unsern Sinn,
Der s¡nelle Zeitenlauf dahin,
Eh’ wir e# re¡t bedenken.

7. Do¡ werden deine treue Kne¡t’,
Die si¡ in dir verneuen,
Und ihr gesegnete# Ges¡le¡t
In deiner Gnad’ gedeihen.
Denn alle#, wa# dein guter Geist
Gezeuget, und nun Kinder heißt,
Wird ewigli¡ verbleiben.

8. E# kann sie keine Ma¡t no¡ List
In ihrem Grund bewegen,
Weil ihr Gedä¡tniß vor dir ist,
Und allezeit im Segen;
Sie stehen unveränderli¡
In dir, o Gott und gründen si¡
Auf dein beständig Wesen.

9. So dringe denn ein Jede# ein,
Und glaub’ an seinen Namen,
Damit wir glei¡fall# Kinder sein
Und sein gere¡ter Samen;
So dürfen wir zu keiner Zeit
Veränderli¡er Eitelkeit
Un# unterworfen sehen.

10. Zwar steht e# ni¡t in uns’rer Kraft
Und mens¡li¡em Vermögen,
Man muß vor Gott, der alle# s¡afft,
Si¡ kindli¡ niederlegen
Und bitten, daß er un# dazu
Dur¡ seine Gnade Hilfe thu’,
Si¡ also zu verwandeln.

11. A¡ Gott! daß du von deinem Thron
Do¡ Glauben mö¡test geben,
Daß wir in deinem liebsten Sohn
Al# Kinder können leben;
A¡, s¡au’ herab, erbarme di¡,
Gedenke uns’rer gnädigli¡,
Damit wir ni¡t verderben.

12. Ma¡’ do¡ den alten Himmel neu,
Erneu’re au¡ die Erden;
Laß alle Creaturen frei
Vom eitlen Dienste werden;
Vornehmli¡ gieb, daß unser Herz
Den Weltsinn lasse hinterwärt#
Und si¡ in dir erneue.

13. Da wird al#dann, zu deinem Ruhm,
Au# Zion Lob erklingen
Und dein erwählte# Heiligthum
Beständig Lieder bringen;
Die Völker stimmen au¡ mit ein,
Da werden viele Kön’ge sein
Und Fürsten, dir zu dienen.

14. Wir wollen jetzo nur im Geist
Von deiner Allma¡t lallen,
Bi# die Verwandlung si¡ erweist
Zu deinem Wohlgefallen;
Verwandle un# do¡ ganz zu dir,
Daß unser Herze für und für
Di¡ ohne Wandel ehre.

1. O Gott, du reines Wesen, gieb
Weil wir dich Vater nennen,
Dass wir durch deines Geistes Trieb,
Dich und auch uns etkennen.
Gieb dass wir dich in deinem Licht,
Hingegen uns in unserm Licht
Recht gründlich mögen fassen.

2. Du bist ja Gott, und also auch
Unwandelbar im Wesen,
Vor dir sind weder Jahr noch Tag
Zu zählen und zu lesen,
Denn du verbleibest wie du bist,
Die Ewigkeit vor dir nur ist
Als einz’le Zeit und Stunden.

3. Wie herrlich bist du doch geacht’t,
Wie fest ist deine Güte;
Wie unbeweglich deine Macht,
Wie gnädig dein Gemüthe!
Ja, deine Wahrheit, Lieb und Treu
Sind alle Morgen wied’rum neu
Und pflegen nie zu wanken.

4. Allein die Werke deiner Händ’,
So unsre Augen sehen,
Erreichen ein geschwindes End’
Und mögen nicht bestehen,
Bei ihnen ist Veränderung
Und stetige Verwandelung,
Nachdem wir sind gefallen.

5. Das zeiget Erd’ und Himmel an,
Wie alles kracht und schwindet
Und nicht in Ordnung bleiben kann,
Nachdem dein Zorn entzündet:
Sie werden alt wie ein Gewand
Und haben nicht mehr den Bestand,
Wie sie zuvor gewesen.

6. Wir arme Menschen fühlen auch,
Dass unsre Jahr’ verstreichen,
Und eben wie ein dünner Rauch
Vergehen und entweichen;
Es fähret wider unsern Sinn,
Der schnelle Zeitenlauf dahin,
Eh’ wir es recht bedenken.

7. Doch werden deine treue Knecht’,
Die sich in dir verneuen,
Und ihr gesegnetes Geschlecht
In deiner Gnad’ gedeihen.
Denn alles, was dein guter Geist
Gezeuget, und nun Kinder heisst,
Wird ewiglich verbleiben.

8. Es kann sie keine Macht noch List
In ihrem Grund bewegen,
Weil ihr Gedächtniss vor dir ist,
Und allezeit im Segen;
Sie stehen unveränderlich
In dir, o Gott und gründen sich
Auf dein beständig Wesen.

9. So dringe denn ein Jedes ein,
Und glaub’ an seinen Namen,
Damit wir gleichfalls Kinder sein
Und sein gerechter Samen;
So dürfen wir zu keiner Zeit
Veränderlicher Eitelkeit
Uns unterworfen sehen.

10. Zwar steht es nicht in uns’rer Kraft
Und menschlichem Vermögen,
Man muss vor Gott, der alles schafft,
Sich kindlich niederlegen
Und bitten, dass er uns dazu
Durch seine Gnade Hilfe thu’,
Sich also zu verwandeln.

11. Ach Gott! dass du von deinem Thron
Doch Glauben möchtest geben,
Dass wir in deinem liebsten Sohn
Als Kinder können leben;
Ach, schau’ herab, erbarme dich,
Gedenke uns’rer gnädiglich,
Damit wir nicht verderben.

12. Mach’ doch den alten Himmel neu,
Erneu’re auch die Erden;
Lass alle Creaturen frei
Vom eitlen Dienste werden;
Vornehmlich gieb, dass unser Herz
Den Weltsinn lasse hinterwärts
Und sich in dir erneue.

13. Da wird alsdann, zu deinem Ruhm,
Aus Zion Lob erklingen
Und dein erwähltes Heiligthum
Beständig Lieder bringen;
Die Völker stimmen auch mit ein,
Da werden viele Kön’ge sein
Und Fürsten, dir zu dienen.

14. Wir wollen jetzo nur im Geist
Von deiner Allmacht lallen,
Bis die Verwandlung sich erweist
Zu deinem Wohlgefallen;
Verwandle uns doch ganz zu dir,
Dass unser Herze für und für
Dich ohne Wandel ehre.

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Added by

David

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