LYRIC

O Jesu Meine Wonne Gekreuzigt

1.
O Jesu, meine Wonne,
Gekreuzigt Marterbild!
Mit Blut umwölkte Sonne,
Wie triefest du so mild
Mit Tropfen reiner Thränen;
Mein Himmel regnet Blut,
Die Erde zu versöhnen
Vor Gotte! Feuergluth.

2.
E– ist ein Wetter-Regen,
Gott war vom Zorn erhi|t,
Daß von den Donners¡lägen
Gese| und Himmel bli|t,
Do¡ geht e– ohne S¡aden
An meinem Herzen ab,
Weil i¡ von Gotte– Gnaden
Nun diesen Regen hab’.

3.
A¡, trief’ auf meine Erde,
Ihr Himmel träufelt heut’,
Daß i¡ erqui¿et werde,
Trieft die Gere¡tigkeit.
Gott ist mir no¡ gewogen,
S¡aut, wa– der Vater thut,
Er malt den Regenbogen
In seine– Sohne– Blut.

4.
Gott Lob, daß dieser Regen
So Gut’ al– Böse trifft,
Und daß er tausend Segen
Bei tausend Armen stift’t;
E– freut ein jeder Armer
Ob dieser Tropfen si¡.
A¡ Jesu, mein Erbarmer,
Dein Blut komm’ über mi¡.

5.
Du unbegreifli¡ Wunder!
E– ist ein heilig Blut,
Und fället do¡ herunter
Auf ein verflu¡te– Gut.
Mein Herz ist diese Tiefe
Und au¡ die– Gilboa.
A¡ Gott, dein Blut, da– triefe
Auf diese– Herze da.

6.
O Blut für alle Bösen!
O Blut für alle Welt!
O Rei¡thum zum Erlösen!
Unendli¡ Bürgegeld!
Da– sind die Millionen
Für Millionen S¡uld,
S¡enk’ sie mir, Herr der Thronen!
Na¡ deiner Gotte–-Huld.

7.
Wie bin i¡ so beglü¿et!
Mein Glaube ma¡t mi¡ froh.
Da– Lös’geld, da– Gott s¡ikket,
A¡, da– erfreut mi¡ so.
Ja, Jesu–, deine Liebe,
Dein Leben, Blut und Pein,
Du selbsten, deine Triebe,
Dein Geist ist alle– mein.

8.
I¡ preise di¡ mit Thränen
Für diese– Opferblut;
Die– Blut laß mi¡ versöhnen,
E– lös¡t der Hölle Glut;
Die– Blut laß für mi¡ s¡reien,
Da i¡ ein Sünder bin;
Die– Blut laß mi¡ befreien,
Sonst reißt mi¡ Satan hin.

9.
Die– reinige von Sünden
Mir die befle¿te Brust;
E– lasse mi¡ empfinden
Ein Gegengift der Lust.
Strei¡’ e– an meine Pfosten,
E– mag au¡ glei¡ dabei
Den Tod de– Fleis¡e– kosten,
G’nug, wenn die Seele frei.

10.
S¡reib’ di¡ in meinem Herzen
Mit diesem Blute an,
Daß i¡ bei allen S¡merzen
An di¡ gedenken kann.
S¡reib’ mi¡ mit diesem Blute
In’– Bu¡ de– Leben– ein,
So wird mir wohl zu Muthe
Au¡ bei dem Sterben sein.

11.
Die– Blut soll mi¡ erqui¿en,
Wenn meine Seele dürst’t,
Die– Blut soll mi¡ bes¡i¿en,
Wenn du mi¡ holen wirst.
Werd’ i¡ hier Gallen kriegen,
Mis¡’ diesen Saft darein,
Und gieb in le|en Zügen
Mir diese Tropfen ein.

12.
Hier trag’ i¡ Staub und As¡en,
A¡ lasse mi¡ mein Kleid
Im Blut de– Lamme– was¡en
Auf jene Herrli¡keit.
Se|’ mir die– Blut zum Segen,
So lauf’ i¡ meinen Lauf;
Um diese– Blute– wegen,
Mein Jesu! nimm mi¡ auf.

Amen

1.
O Jesu, meine Wonne,
Gekreuzigt Marterbild!
Mit Blut umwölkte Sonne,
Wie triefest du so mild
Mit Tropfen reiner Thränen;
Mein Himmel regnet Blut,
Die Erde zu versöhnen
Vor Gottes Feuergluth.

2.
Es ist ein Wetter-Regen,
Gott war vom Zorn erhitzt,
Dass von den Donnerschlägen
Gesetz und Himmel blitzt,
Doch geht es ohne Schaden
An meinem Herzen ab,
Weil ich von Gottes Gnaden
Nun diesen Regen hab’.

3.
Ach, trief’ auf meine Erde,
Ihr Himmel träufelt heut’,
Dass ich erquicket werde,
Trieft die Gerechtigkeit.
Gott ist mir noch gewogen,
Schaut, was der Vater thut,
Er malt den Regenbogen
In seines Sohnes Blut.

4.
Gott Lob, dass dieser Regen
So Gut’ als Böse trifft,
Und dass er tausend Segen
Bei tausend Armen stift’t;
Es freut ein jeder Armer
Ob dieser Tropfen sich.
Ach Jesu, mein Erbarmer,
Dein Blut komm’ über mich.

5.
Du unbegreiflich Wunder!
Es ist ein heilig Blut,
Und fället doch herunter
Auf ein verfluchtes Gut.
Mein Herz ist diese Tiefe
Und auch dies Gilboa.
Ach Gott, dein Blut, das triefe
Auf dieses Herze da.

6.
O Blut für alle Bösen!
O Blut für alle Welt!
O Reichthum zum Erlösen!
Unendlich Bürgegeld!
Das sind die Millionen
Für Millionen Schuld,
Schenk’ sie mir, Herr der Thronen!
Nach deiner Gottes-Huld.

7.
Wie bin ich so beglücket!
Mein Glaube macht mich froh.
Das Lös’geld, das Gott schikket,
Ach, das erfreut mich so.
Ja, Jesus, deine Liebe,
Dein Leben, Blut und Pein,
Du selbsten, deine Triebe,
Dein Geist ist alles mein.

8.
Ich preise dich mit Thränen
Für dieses Opferblut;
Dies Blut lass mich versöhnen,
Es löscht der Hölle Glut;
Dies Blut lass für mich schreien,
Da ich ein Sünder bin;
Dies Blut lass mich befreien,
Sonst reisst mich Satan hin.

9.
Dies reinige von Sünden
Mir die befleckte Brust;
Es lasse mich empfinden
Ein Gegengift der Lust.
Streich’ es an meine Pfosten,
Es mag auch gleich dabei
Den Tod des Fleisches kosten,
G’nug, wenn die Seele frei.

10.
Schreib’ dich in meinem Herzen
Mit diesem Blute an,
Dass ich bei allen Schmerzen
An dich gedenken kann.
Schreib’ mich mit diesem Blute
In’s Buch des Lebens ein,
So wird mir wohl zu Muthe
Auch bei dem Sterben sein.

11.
Dies Blut soll mich erquicken,
Wenn meine Seele dürst’t,
Dies Blut soll mich beschicken,
Wenn du mich holen wirst.
Werd’ ich hier Gallen kriegen,
Misch’ diesen Saft darein,
Und gieb in letzen Zügen
Mir diese Tropfen ein.

12.
Hier trag’ ich Staub und Aschen,
Ach lasse mich mein Kleid
Im Blut des Lammes waschen
Auf jene Herrlichkeit.
Setz’ mir dies Blut zum Segen,
So lauf’ ich meinen Lauf;
Um dieses Blutes wegen,
Mein Jesu! nimm mich auf.

Amen

Hits: 29

Spread the love

Added by

David

SHARE

Comments are off this post