Morgen Lieder

O treuer Hirt des Augenlieder

LYRIC

O treuer Hirt de– Augenlieder

Lutheris¡ Gesangbu¡ (Lied 371)

Johanne– 12:25 Wer sein Leben lieb hat, der wird e– verlieren; und wer sein Leben auf dieser Welt hasset, der wird– erhalten zum ewigen Leben.

Mel: 135
O süßer Stand, o selig Leben
Beglü¿t ist der auf seinen Wegen

1.
O treuer Hirt! de– Augenlieder

Ohn’ S¡lummer alle Welt beseh’n,
Dein Haupt beugt keine S¡wa¡heit nieder;
Hör’ je”t au¡ eine– Erdwurm– Fleh’n.
Do¡, wer bin i¡, daß i¡ dürft’ spre¡en
Mit Gott? i¡ bin do¡ Staub und Erd’;
A¡, Herr! sieh’ ni¡t auf mein Gebre¡en,
Nimm, wa– die S¡wa¡heit dir gewährt.

2.
Mein Herz will di¡ mit Danken loben,

Darum e– dir die– Lied gebracht,
Dieweil du diese Na¡t von oben
Mi¡ so getreuli¡ hast bewa¡t.
I¡ war mit dunklem S¡laf umhüllet,
Du wa¡test für mi¡ väterli¡;
In dem der Satan um mi¡ brüllet,
So ruht’ i¡ sanft, ni¡t– störte mi¡.

3.
Vor Weh’, wa– s¡lei¡t, indem wir s¡lafen,

Bes¡irmt’ mi¡ deine re¡te Hand;
Au¡ vor de– Jäger– Tode–waffen
Und Ne”, um mi¡ s¡on au–gespannt.
Mein’ edle Seel’ wär’ längst vers¡lungen,
Mein Leib s¡on in den Staub gestre¿t,
Hätt’ mi¡ ni¡t deine Wa¡’ umrungen
Und deiner Flügel Ma¡t gede¿t.

4.
I¡ leb’ allein dur¡ deine Gnade,

die alle Morgen neu mi¡ grüßt.
O Gott! wa– ist der Mens¡, die Made,
Daß du ihm do¡ so gnädig bist?
Glei¡ wie die s¡warze Na¡t muß wei¡en,
Wenn Morgenröt’ ihr Haupt erhöht,
So gib, Herr! daß in un– de–glei¡en
Die Sünden finsterni– vergeht.

5.
Die Sonne steigt beim Na¡tentwei¡en,

Gottlob! wir seh’n sie abermal.
Erleu¡t’, Herr! meine Seel’ de–glei¡en
Mit deine– Angesi¡te– Strahl,
Dein Angesi¡t voll Glanz und Wonne,
Im Glauben mir hier vorgestellt,
Glei¡ einer tausendfa¡en Sonne,
Laß mi¡’– au¡ s¡au’n in jener Welt.

6.
Da– leite mi¡ auf dieser Erden,

Führ’ selbst mit deiner Hand mi¡ fort,
Laß deinem Geist mi¡ folgsam werden,
Entzeu¡ mir ni¡t dein heilig Wort.
Gib, daß i¡ al– am Tage wandle,
Ja al– vor deinem Angesi¡t,
Und alle– wa– i¡ tu und handle,
Zu deiner Ehre sei geri¡t’t.

7.
Geleite mi¡ auf allen Wegen,

Die i¡ allhier no¡ wandeln soll;
Beström’ die Seel’ mit deinem Segen
Und ma¡’ sie heil’ger Tugend voll.
Au¡ woll’st de– Geiste– Kräfte geben,
Wenn Welt und Teufel mi¡ anfi¡t;
Und Laß na¡ diesem Trauerleben
Mi¡ bei dir sein in Freud’ und Li¡t.

Amen

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Dt

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