LYRIC

Sehr herrli¡ wird un# oftmal# in der Welt

Isaiah 9: 6 Denn un# ist ein Kind geboren, ein Sohn ist un# gegeben, und die Herrs¡aft ist auf seiner S¡ulter; er heißt Wunderbar, Rat, Held, Ewig-Vater Friedefürst;

1. Sehr herrli¡ wird un# oftmal# in der Welt
Der Eintritt, die Geburt auf diese Erden,
De# theuren Herrn und Heiland# vorgestellt;
Daß er al# König, prä¡tig an Geberden,
Al# Fürst und Held na¡ heil’gem Prophezeien,
Sein Israel al# wahrer Herr erfreu’n,
Und Jakob# Hütte wied’rum sollt’ verneuen;
Wenn Judä Scepter würd’ entwendet sein.

2. Mein Gott, laß un# do¡ ni¡t von denen sein,
Die, al# er in dem Eigenthum ers¡ienen,
Ihn ni¡t im Glauben namen auf und ein,
Au¡ ni¡t mit Herzen#ehrfur¡t wollten dienen.
Jedo¡, die ihn in Demuth aufgenommen,
Sind au¡ dur¡ seine# Vorspru¡# starke Kraft
Zu unser# Gotte# sel’ gen Kinds¡aft kommen
Und zu der Engel frahen Brüders¡aft.

3. Zwar wenn Vernunft und fleis¡li¡’ Auge sieht,
Könnt’ man¡er Zweifel unsre Sinnen s¡re¿en;
Do¡ wen e# glaubend na¡ den S¡aaren zeiht,
Die dort den Hirten die Geburt entde¿en,
Und Gotte# Ehr’, der Mens¡en Fried’ au#breiten,
So kann der Glaub’ au# Stall und Krippelein
Ein rei¡e# Hau# und König#s¡loß bereiten;
Au¡ von erfüllter S¡rift ein Zeuge sein

4. Wa# der Propheten Geist geprophezeit
Von seiner Ma¡t und unums¡ränktem Rei¡e,
Ers¡einet klar, daß si¡ die Ewigkeit,
Und ni¡t die Welt re¡t wohl damit verglei¡e.
Wer geistli¡ sieht, der wird gar lei¡tli¡ finden,
Daß ni¡t ein Titel vom Gesetze fehlt,
Viel eher müssen Erd’ und Himmel s¡winden,
Eh’ da# ni¡t wahr, wa# Gotte# Wort erzählt.

5. Obglei¡ Mattä und Luca#, dur¡ ihr Wort,
Seine Geburt elend und arm vorstellen,
So wird und muß un# do¡ darau# hinfort
Im Ewigen da# größte Glü¿ erhellen.
Er spri¡t: die Fü¡#’ und Vögel haben Höhlen,
Do¡ i¡ hab’ ni¡t#, worauf mein Haupt hier ruht.
Dur¡ diesen Mangel bra¡t’ er unsre Seelen
Zum Himmel#theil, zum ewig wahren Gut.

6. Do¡ bleibt er König, der an Werken groß,
Glei¡ wie er spri¡t: I¡ bin dazu geboren,
Von Ewigkeit au# meine# Vater S¡ooß;
Von Anbeginn bin i¡ dazu erkoren,
Ein König wird sein s¡wa¡e# Volk bes¡irmen,
Indem Gewalt und Feind zu s¡aden tra¡t’t;
Au¡ er hat un# von Satan# List und Stürmen
Erlöst, bes¡ü|t und ewig frei gema¡t.

7. Von Sünde, Tod, von Strafe, Pein und Höll’,
Worin wir einst dur¡ Adam# Fall gerathen,
Und sollten glei¡ wie Satan# Mitgesell’
In Gotte# ew’gem Feuerzorne braten.
Ein Mose# hieß un# da# Gese| erfüllen,
Und außer dem stand Flu¡ und Tod dabei;
Ja Satan s¡naubt auf unsre Seel’ mit Brüllen;
Mein Jesu# kommt, ma¡t un# von allem frei.

8. Immanuel that für un# Widerstand
Und hat der S¡lange gift’gen Kopf zertreten;
Un# half kein Mens¡, do¡ unser Gott erfand,
Daß un# ein Kind, sein ein’ger Sohn sollt’ retten.
D’rum ward er au¡ in dieser Welt geboren,
Daß er da# Heil der Heiden sollte sein.
So sind wir denn in Gnaden auserkoren,
Darum laßt un# au¡ in dem Geiste freu’n.

9. Nun, su¡en wir in Christo unser Theil
Und wollen diese Freunde re¡t genießen,
So müssen wir, zum wahren Seelenheil,
Au¡ seine# Wandel# stetig sein beflissen
Und ihn zum Muster unser# Leben# se|en,
Weil ni¡t dem Kne¡t mehr al# dem Herrn gebührt.
Laßt seinen Vorgang unsern Lauf ergö|en,
Un# hüten, daß kein S¡ein die See!’ verführt.

10. Dann können wir von Herzen fröhli¡ sein,
Wenn wir all’zeit zu Jesu un# gesellen;
In ihm ist unser Geist ohn’ alle Pein
Und ni¡t# Verdammli¡’# kann die Seele quälen,
Wenn wir nur ni¡t in Fleis¡e# Lüsten wandeln
Und glauben#voll, zu einer jeden Frist,
Der wahren Liebe thät’ge Werke handeln,
Wie Christu# selbst un# vorgegangen ist.

11. Weil, traut’ster Heiland, wir ni¡t# können thun’
Ohn’ di¡ und deine# heil’gen Geiste# Kräfte,
So laß, o Gott! ihn allzeit auf un# ruh’n
Und wirkend sein in unserem Ges¡afte.
Du sollst in unserm Herzen Wohnung haben.
Zeu¡ ein, mein Heiland! kehr’ nur bei un# ein,
Wir sind ni¡t die, so dir ni¡t Herberg’ gaben!
Komm, Jesu! komm, hör’ unser# Herzen# S¡rei’n.

1. Sehr herrlich wird uns oftmals in der Welt
Der Eintritt, die Geburt auf diese Erden,
Des theuren Herrn und Heilands vorgestellt;
Dass er als König, prächtig an Geberden,
Als Fürst und Held nach heil’gem Prophezeien,
Sein Israel als wahrer Herr erfreu’n,
Und Jakobs Hütte wied’rum sollt’ verneuen;
Wenn Judä Scepter würd’ entwendet sein.

2. Mein Gott, lass uns doch nicht von denen sein,
Die, als er in dem Eigenthum erschienen,
Ihn nicht im Glauben namen auf und ein,
Auch nicht mit Herzensehrfurcht wollten dienen.
Jedoch, die ihn in Demuth aufgenommen,
Sind auch durch seines Vorspruchs starke Kraft
Zu unsers Gottes sel’ gen Kindschaft kommen
Und zu der Engel frahen Brüderschaft.

3. Zwar wenn Vernunft und fleischlich’ Auge sieht,
Könnt’ mancher Zweifel unsre Sinnen schrecken;
Doch wen es glaubend nach den Schaaren zeiht,
Die dort den Hirten die Geburt entdecken,
Und Gottes Ehr’, der Menschen Fried’ ausbreiten,
So kann der Glaub’ aus Stall und Krippelein
Ein reiches Haus und Königsschloss bereiten;
Auch von erfüllter Schrift ein Zeuge sein

4. Was der Propheten Geist geprophezeit
Von seiner Macht und unumschränktem Reiche,
Erscheinet klar, dass sich die Ewigkeit,
Und nicht die Welt recht wohl damit vergleiche.
Wer geistlich sieht, der wird gar leichtlich finden,
Dass nicht ein Titel vom Gesetze fehlt,
Viel eher müssen Erd’ und Himmel schwinden,
Eh’ das nicht wahr, was Gottes Wort erzählt.

5. Obgleich Mattä und Lucas, durch ihr Wort,
Seine Geburt elend und arm vorstellen,
So wird und muss uns doch daraus hinfort
Im Ewigen das grösste Glück erhellen.
Er spricht: die Füchs’ und Vögel haben Höhlen,
Doch ich hab’ nichts, worauf mein Haupt hier ruht.
Durch diesen Mangel bracht’ er unsre Seelen
Zum Himmelstheil, zum ewig wahren Gut.

6. Doch bleibt er König, der an Werken gross,
Gleich wie er spricht: Ich bin dazu geboren,
Von Ewigkeit aus meines Vater Schooss;
Von Anbeginn bin ich dazu erkoren,
Ein König wird sein schwaches Volk beschirmen,
Indem Gewalt und Feind zu schaden tracht’t;
Auch er hat uns von Satans List und Stürmen
Erlöst, beschützt und ewig frei gemacht.

7. Von Sünde, Tod, von Strafe, Pein und Höll’,
Worin wir einst durch Adams Fall gerathen,
Und sollten gleich wie Satans Mitgesell’
In Gottes ew’gem Feuerzorne braten.
Ein Moses hiess uns das Gesetz erfüllen,
Und ausserdem stand Fluch und Tod dabei;
Ja Satan schnaubt auf unsre Seel’ mit Brüllen;
Mein Jesus kommt, macht uns von allem frei.

8. Immanuel that für uns Widerstand
Und hat der Schlange gift’gen Kopf zertreten;
Uns half kein Mensch, doch unser Gott erfand,
Dass uns ein Kind, sein ein’ger Sohn sollt’ retten.
D’rum ward er auch in dieser Welt geboren,
Dass er das Heil der Heiden sollte sein.
So sind wir denn in Gnaden auserkoren,
Darum lasst uns auch in dem Geiste freu’n.

9. Nun, suchen wir in Christo unser Theil
Und wollen diese Freunde recht geniessen,
So müssen wir, zum wahren Seelenheil,
Auch seines Wandels stetig sein beflissen
Und ihn zum Muster unsers Lebens setzen,
Weil nicht dem Knecht mehr als dem Herrn gebührt.
Lasst seinen Vorgang unsern Lauf ergötzen,
Uns hüten, dass kein Schein die See!’ verführt.

10. Dann können wir von Herzen fröhlich sein,
Wenn wir all’zeit zu Jesu uns gesellen;
In ihm ist unser Geist ohn’ alle Pein
Und nichts Verdammlich’s kann die Seele quälen,
Wenn wir nur nicht in Fleisches Lüsten wandeln
Und glaubensvoll, zu einer jeden Frist,
Der wahren Liebe thät’ge Werke handeln,
Wie Christus selbst uns vorgegangen ist.

11. Weil, traut’ster Heiland, wir nichts können thun’
Ohn’ dich und deines heil’gen Geistes Kräfte,
So lass, o Gott! ihn allzeit auf uns ruh’n
Und wirkend sein in unserem Geschafte.
Du sollst in unserm Herzen Wohnung haben.
Zeuch ein, mein Heiland! kehr’ nur bei uns ein,
Wir sind nicht die, so dir nicht Herberg’ gaben!
Komm, Jesu! komm, hör’ unsers Herzens Schrei’n.

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Added by

David

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