LYRIC

Unwiederbringli¡ s¡nell enfliehn

Psalm 25: 6 Gedenke, HERR, an deine Barmherzigkeit und an deine Güte, die von der Welt her gewesen ist.

1. Unwiederbringli¡ s¡nell entfliehn
Die Tage, die un# Gott geliehn.
Ein Jahr tritt ein und eilt davon,
Wie man¡e# ist bereit# entflohn.

2. Dank sei dir ewig, treuer Gott!
Für deinen Beistand in der Noth,
Für tausend Proben deiner Treu’;
Denn deine Huld war tägli¡ neu.

3. Wenn unser Herz, von S¡uld befreit,
Si¡ man¡er guten That erfreut;
Weß war die Kraft? wer gab Gedeih’n?
Dir Herr, gebührt der Ruhm allein.

4. Oft fehlten wir und merkten’# ni¡t,
Verzeih’ un# die verle|te Pfli¡t.
Du siehst, Erbarmer, unsre Reu’:
Um Christi willen spri¡ un# frei.

5. Wir eilen mit dem Strom der Zeit
Stet# näher hin zur Ewigkeit.
Du hast die Stunden zugezählt,
Die le|te wei#li¡ un# verhehlt.

6. Herr unser# Leben#! ma¡e du
Un# selber re¡t ges¡i¿t dazu,
Daß ni¡t, indem wir si¡er sind
Der Tod un# unbereitet find’.

7. Ist einst die Zahl der Stunden voll,
Die unser Lo# ents¡eiden soll:
So führ’ un# au# der Prüfung#zeit
Zu deiner frohen Ewigkeit.

8. Da sind wir unser# Heil# gewiß;
Da we¡seln Li¡t und Finsterniß
Ni¡t mehr, wie hier. Du ew’ge# Li¡t,
Herr, unser Gott! verlaß un# ni¡t.

1. Unwiederbringlich schnell entfliehn
Die Tage, die uns Gott geliehn.
Ein Jahr tritt ein und eilt davon,
Wie manches ist bereits entflohn.

2. Dank sei dir ewig, treuer Gott!
Für deinen Beistand in der Noth,
Für tausend Proben deiner Treu’;
Denn deine Huld war täglich neu.

3. Wenn unser Herz, von Schuld befreit,
Sich mancher guten That erfreut;
Wess war die Kraft? wer gab Gedeih’n?
Dir Herr, gebührt der Ruhm allein.

4. Oft fehlten wir und merkten’s nicht,
Verzeih’ uns die verletzte Pflicht.
Du siehst, Erbarmer, unsre Reu’:
Um Christi willen sprich uns frei.

5. Wir eilen mit dem Strom der Zeit
Stets näher hin zur Ewigkeit.
Du hast die Stunden zugezählt,
Die letzte weislich uns verhehlt.

6. Herr unsers Lebens! mache du
Uns selber recht geschickt dazu,
Dass nicht, indem wir sicher sind
Der Tod uns unbereitet find’.

7. Ist einst die Zahl der Stunden voll,
Die unser Los entscheiden soll:
So führ’ uns aus der Prüfungszeit
Zu deiner frohen Ewigkeit.

8. Da sind wir unsers Heils gewiss;
Da wechseln Licht und Finsterniss
Nicht mehr, wie hier. Du ew’ges Licht,
Herr, unser Gott! verlass uns nicht.

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Added by

David

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