LYRIC

Wa¡t auf wa¡t auf mit aller Ma¡t


1. Wa¡t auf, wa¡t auf, mit aller Ma¡t,
Zu loben Gott je|t seid beda¡t
Um dieser gnadenrei¡en Zeit,
Sagt ihm Lob, Prei# in Ewigkeit.

2. Darum, Herzliebsten in#gemein,
Da# neue Jahr kommt mit sein’ S¡ein,
Da# alte nun verflossen ist,
Da# neue s¡on vorhanden ist.

3. E# bri¡t herfür mit vollem Tag,
So laß un# alle#, wa# da mag
Verhindern un# an unserm Lauf
Ablegen und re¡t merken auf.

4. Laßt un# aber anlegen re¡t
Da# Kleid der Niedrigkeit so s¡le¡t,
Geduld und Demut wel¡e ist
Die Wehr wider de# Teufel# List.

5. Und bitten Gott einmütig glei¡,
Daß er in diesem Jahr verleih
Un#, seinem Volk und Kindelein,
An Leib und Seel erhalten rein.

6. O Gott, wollst un# behüten tun
Vor Streit und Zank und Unfried s¡on,
Und un# im Frieden allbeisamm
Erhalten zu Lob dein’ großen Nam.

7. Dann wir dein’ große Gnad allzeit
So rei¡li¡ haben g’spürt mit Freud,
Daß unser Mund ist Rühmen# voll
Dur¡ Jesum Christum, deinen Sohn,

8. Der geboren ist zu unserm Heil.
So laßt un# nun mit s¡neller Eil’
Ihn küssen und anbeten e¡t
Mit wahrer Untergebung re¡t.

9. Laßt un# do¡ auf ein’ neue Wei#
Betra¡ten je|t mit allem Fleiß
Die treue, edle neue Zeit,
Die un# von Gott ist zubereit,

10. Dur¡ seinen allerliebsten Sohn,
Daß wir ihn treuli¡ für¡ten tun,
Und stet# erinnern seiner Lieb,
Die ihn vom Himmel herabtrieb.

11. Er ist un# hergesandt au# Lieb’,
Daran wir un# spat und au¡ früh
Mögen erkennen re¡t und wohl,
Wa# man tun oder lassen soll.

12. Versteh’n wir re¡t, wa# un# von ihm
Gegeben ist dur¡ seinen Sohn,
Der je|t geboren ist zuhand,
Wel¡er ist der re¡te Heiland?

13. Mit seinem ganzen Leben zwar
Her er un# alle# rein und klar,
Denn all’# wa# neu und seltsam ist,
Dem alten Mens¡en zu der Frist.

14. Hat un# herfür an# Li¡t gebra¡t,
Von seinem Vater aller Ma¡t
Bekennen und zu geben für,
Zu wandeln in ein’ offne Tür.

15. In da# neu Jerusalem s¡ön,
So nun jemand hinein will gan,
Dem rei¡t er dazu seine Hand
Und zieht ihn in sein Vaterland.

16. Hiemit heb an da# neue Jahr,
Darum freu di¡, du fromme S¡ar,
Lob Gott den Herrn mit Herz und Mund,
Laßt un# ihm dienen alle Stund’,

17. Und stet# auf da# nur sein beda¡t,
Wa# unsern Seelen Ruhe s¡afft,
Si¡ bü¿en unter Christi Jo¡,
E# kostet, wa# e# wolle no¡.

18. Christu#, der gehet ja voran
Und hilft un# wandeln auf, der Bahn
Und stärket un# stet# unser’n Mut,
Und ma¡et au¡ da# Bitt’re gut.

19. Darum so laßt un# fröhli¡ sein,
Ihr lieben Brüder in#gemein,
Denn wir haben ein Haupt und Herrn,
Der un# beisteht und hilfet gern.

20. Damit will i¡’# bes¡ließen tun;
Je|t und zu dieser Frist ja s¡on
Laßt un# stet# sein beflissen nur
Zu wandeln wider die Natur.

1. Wacht auf, wacht auf, mit aller Macht,
Zu loben Gott jetzt seid bedacht
Um dieser gnadenreichen Zeit,
Sagt ihm Lob, Preis in Ewigkeit.

2. Darum, Herzliebsten insgemein,
Das neue Jahr kommt mit sein’ Schein,
Das alte nun verflossen ist,
Das neue schon vorhanden ist.

3. Es bricht herfür mit vollem Tag,
So laß uns alles, was da mag
Verhindern uns an unserm Lauf
Ablegen und recht merken auf.

4. Laßt uns aber anlegen recht
Das Kleid der Niedrigkeit so schlecht,
Geduld und Demut welche ist
Die Wehr wider des Teufels List.

5. Und bitten Gott einmütig gleich,
Daß er in diesem Jahr verleih
Uns, seinem Volk und Kindelein,
An Leib und Seel erhalten rein.

6. O Gott, wollst uns behüten tun
Vor Streit und Zank und Unfried schon,
Und uns im Frieden allbeisamm
Erhalten zu Lob dein’ großen Nam.

7. Dann wir dein’ große Gnad allzeit
So reichlich haben g’spürt mit Freud,
Daß unser Mund ist Rühmens voll
Durch Jesum Christum, deinen Sohn,

8. Der geboren ist zu unserm Heil.
So laßt uns nun mit schneller Eil’
Ihn küssen und anbeten echt
Mit wahrer Untergebung recht.

9. Laßt uns doch auf ein’ neue Weis
Betrachten jetzt mit allem Fleiß
Die treue, edle neue Zeit,
Die uns von Gott ist zubereit,

10. Durch seinen allerliebsten Sohn,
Daß wir ihn treulich fürchten tun,
Und stets erinnern seiner Lieb,
Die ihn vom Himmel herabtrieb.

11. Er ist uns hergesandt aus Lieb’,
Daran wir uns spat und auch früh
Mögen erkennen recht und wohl,
Was man tun oder lassen soll.

12. Versteh’n wir recht, was uns von ihm
Gegeben ist durch seinen Sohn,
Der jetzt geboren ist zuhand,
Welcher ist der rechte Heiland?

13. Mit seinem ganzen Leben zwar
Her er uns alles rein und klar,
Denn all’s was neu und seltsam ist,
Dem alten Menschen zu der Frist.

14. Hat uns herfür ans Licht gebracht,
Von seinem Vater aller Macht
Bekennen und zu geben für,
Zu wandeln in ein’ offne Tür.

15. In das neu Jerusalem schön,
So nun jemand hinein will gan,
Dem reicht er dazu seine Hand
Und zieht ihn in sein Vaterland.

16. Hiemit heb an das neue Jahr,
Darum freu dich, du fromme Schar,
Lob Gott den Herrn mit Herz und Mund,
Laßt uns ihm dienen alle Stund’,

17. Und stets auf das nur sein bedacht,
Was unsern Seelen Ruhe schafft,
Sich bücken unter Christi Joch,
Es kostet, was es wolle noch.

18. Christus, der gehet ja voran
Und hilft uns wandeln auf, der Bahn
Und stärket uns stets unser’n Mut,
Und machet auch das Bitt’re gut.

19. Darum so laßt uns fröhlich sein,
Ihr lieben Brüder insgemein,
Denn wir haben ein Haupt und Herrn,
Der uns beisteht und hilfet gern.

20. Damit will ich’s beschließen tun;
Jetzt und zu dieser Frist ja schon
Laßt uns stets sein beflissen nur
Zu wandeln wider die Natur.

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David

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